PV&B Austria zur neuerlichen Ankündigung einer Speicheroffensive von BM Hattmannsdorfer: „Auf Worte müssen endlich Taten folgen!“

Wien (OTS) – Der Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria (PV&B
Austria)
begrüßt grundsätzlich die von Wirtschaftsminister Wolfgang
Hattmannsdorfer angekündigte Neuausrichtung des Fördersystems. Die
Photovoltaik hat sich in den vergangenen Jahren stark
weiterentwickelt, gleichzeitig sind die Anschaffungskosten deutlich
gesunken. Neben dem weiteren Ausbau der PV-Stromerzeugung müssen
daher auch die Speicherung und die intelligente Verteilung des
erzeugten PV-Stroms stärker in den Fokus rücken. Auch aus Sicht des
Verbandes sollten künftige Förderungen insbesondere auf Stromspeicher
und Energiemanagementsysteme ausgerichtet werden.

„Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Bedeutung von
Speichern für das Energiesystem nun ausdrücklich anerkennt.
Entscheidend ist aber, dass aus der angekündigten Speicheroffensive
jetzt auch konkrete Maßnahmen werden“, sagt Vera Immitzer,
Geschäftsführerin von PV&B Austria.

Auch PV&B Austria hat sich für eine Neuausrichtung des
Fördersystems ausgesprochen und steht dazu bereits im engen Austausch
mit dem Energieministerium. Aus Sicht des Verbandes braucht es nun
möglichst rasch Klarheit darüber, wie die Förderung ab dem kommenden
Jahr ausgestaltet wird. Sie muss jedenfalls unkompliziert und bereits
früh im kommenden Jahr verfügbar sein.

Speicher sind essenzieller Bestandteil des weiteren PV-Ausbaus

PV&B Austria hat bereits im vergangenen Jahr Zahlen zum
erforderlichen Speicher- und Flexibilitätsbedarf in Österreich
vorgelegt. Eine aktuelle Folgeanalyse des Verbandes zeigt zudem, dass
Batteriespeicher bereits heute dazu beitragen können, günstigen PV-
Strom aus den Mittagsstunden in die teuersten Abendstunden zu
verschieben.

Seit Amtsantritt hat Minister Hattmannsdorfer wiederholt eine
Speicheroffensive angekündigt. PV&B Austria begrüßt daher die
neuerliche Ankündigung, wird die Bundesregierung bei der Umsetzung
aber an den konkreten Ergebnissen messen.

„Wir stehen dem Ministerium weiterhin gerne als Sparring-Partner
zur Verfügung. Jetzt geht es aber darum, dass auf die Worte auch
Taten folgen. Die Branche steht bereit – entscheidend ist, dass die
angekündigte Speicheroffensive nun auch tatsächlich umgesetzt wird“ ,
sagt Immitzer und ergänzt abschließend: „Aus Sicht des Verbandes ist
es mit einer reinen Umstellung der Förderung nicht getan. Auch
weiterhin muss es möglich sein über steuerliche Erleichterungen zu
diskutieren. Ebenso ist die E-Control gefordert, entsprechende
praxistaugliche Rahmenbedingungen für Stromspeicher zu schaffen. Und
auch die Netzbetreiber müssen Stromspeicher künftig stärker in ihre
Netzentwicklungspläne integrieren.“