St. Pölten (OTS) – Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner begrüßte
kürzlich die neue
niederösterreichische Landespräsidentin des Bundes Österreichischer
Faschingsgilden (BÖF), Manuela Holakovsky, in Begleitung des
stellvertretenden Präsidenten Gerhard „Alfi“ Noe zum Antrittsbesuch.
„Unsere Faschingsgilden stehen für gelebtes Brauchtum, gelebte
Tradition und Lebensfreude. Vor allem aber stehen sie für das
Miteinander, das unser Niederösterreich auszeichnet“, sagte die
Landeshauptfrau anlässlich des Treffens. Die Faschingsvereine würden
Menschen aller Generationen zusammenbringen und wertvolle Begegnungen
schaffen: „Gerade in herausfordernden Zeiten tut es gut, gemeinsam zu
lachen, miteinander zu feiern und für einige Stunden die Sorgen des
Alltags hinter sich zu lassen.“
Mikl-Leitner unterstrich besonders die Bedeutung des freiwilligen
Engagements. Hinter Veranstaltungen, Umzügen und Sitzungen stünden
zahlreiche Menschen, die mit Ideenreichtum, Organisationstalent und
viel Herzblut anpackten. „Unsere Faschingsgilden werden vom Ehrenamt
getragen. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich
und verdient unseren aufrichtigen Dank und höchste Anerkennung“,
betonte sie. Niederösterreich sei nicht umsonst das „Land der
Freiwilligen“: „Bei uns zählen das Herz, die Leidenschaft und die
Bereitschaft, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.“
Auch das soziale Engagement der Faschingsgilden hob die
Landeshauptfrau hervor. „Die Vereine arbeiten nicht gewinnorientiert.
Sie unterstützen mit ihren Einnahmen soziale Vorhaben und sammeln
Spenden für Menschen, die Hilfe benötigen. Damit sorgen die Gilden
nicht nur für Heiterkeit und gute Stimmung, sondern leisten einen
wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Mit der Wahl von Manuela Holakovsky beginne ein neues Kapitel für
den BÖF Niederösterreich, so Mikl-Leitner, die sich überzeugt zeigte,
dass die neue Landespräsidentin die erfolgreiche Arbeit ihres
Vorgängers Alfred Kamleitner fortsetzen und zugleich neue Impulse
setzen werde. „Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Erhaltung und
Pflege sowie die zeitgemäße Weiterentwicklung des
niederösterreichischen Faschingsbrauchtums“, erklärte sie. Die
Landeshauptfrau wünschte Holakovsky und ihrem Stellvertreter Gerhard
„Alfi“ Noe sowie dem gesamten Landesvorstand für ihre Aufgaben viel
Erfolg und unterstrich: „Traditionen bleiben dann lebendig, wenn sie
mit Begeisterung gepflegt und von Generation zu Generation
weitergegeben werden. Dafür sind unsere 38 Faschingsvereine starke
Botschafterinnen und Botschafter.“
Landes-Narren-Hauptstadt 2026 ist – nach Herzogenburg im letzten
Fasching – Neunkirchen. Dort übernahm beim 51. NÖ Landesnarrenwecken
das Landes-Prinzenpaar Stefanie I. und Benjamin I. die närrische
Regentschaft für die Faschingssaison 2026.