Wien (OTS) – Die FPÖ Wien hat heute, Mittwoch, bei einem
Mediengespräch im Rathaus
Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitslage in Wien gefordert. Der
nicht amtsführende Stadtrat und Wiener FPÖ-Landesparteichef Dominik
Nepp kritisierte insbesondere das aus seiner Sicht zu geringe
Personal der Wiener Polizei. Wien sei durch eine hohe Einsatzdichte
besonders belastet. Mit dem geplanten neuen Dienstzeitmodell drohten
nach Ansicht der FPÖ weniger Polizeipräsenz auf den Straßen und
finanzielle Nachteile für die Beamt*innen. Nepp forderte deshalb eine
Großstadtzulage von bis zu 1.500 Euro monatlich für Polizist*innen in
Wien. Zudem brauche es rasch mehr ausgebildete Einsatzkräfte. Bis ein
entsprechender Personalzuwachs erreicht sei, dürften Überstunden
nicht gekürzt werden. Bürgermeister Michael Ludwig solle sich beim
Innenministerium für eine Verschiebung des neuen Dienstzeitmodells
einsetzen.
Der nicht amtsführende Stadtrat Stefan Berger verwies auf die
Kriminalitätsstatistik 2025, wonach in Wien 194.625
Strafrechtsanzeigen registriert worden seien. Das entspreche mehr als
36 Prozent aller österreichweit erfassten Strafrechtsanzeigen.
Gleichzeitig seien laut Berger im vergangenen Jahr nach Kündigungen,
Pensionierungen und Versetzungen rund 390 Polizeikräfte weniger für
Wien verfügbar gewesen. Bei wachsender Bevölkerung und steigender
Kriminalitätsbelastung sei dies eine problematische Entwicklung.
Weitere Informationen: FPÖ-Klub Wien, Pressestelle, Tel.: 01/4000
-81799 (Schluss) wei