Kaineder: Realitäts-Check für Achleitner: Oberösterreich ist Schlusslicht beim Bodenschutz

Linz (OTS) – Täglich werden in Oberösterreich 1,2 Hektar neu
verbraucht. In nur
drei Jahren verschwindet so eine Fläche, die fast so groß ist wie der
Mondsee. Das ist kein Fortschritt, das ist ein massiver Verlust für
die Lebensqualität und vor allem die Landwirtschaft, die derzeit auch
unter Rekorddürre und Ernteausfällen leiden muss.

„Landesrat Achleitner jubelt über Erfolge, die es in der Realität
gar nicht gibt. Er spricht von Spitzenreiter-Rollen, während er unser
Land mit seinem Versiegelungswahn regelrecht zuschüttet. In Wahrheit
sind wir das Schlusslicht beim Bodenschutz. Das ist keine Politik,
das ist eine schwere Sünde an unserer Heimat“, sagt Landessprecher LR
Stefan Kaineder.

Ein Blick nach Ohlsdorf: Dort wurde Wald gerodet, doch statt der
versprochenen 600 Arbeitsplätze blieben kaum welche übrig. Was von LR
Achleitner als Leitstandort geplant war, ist heute ein Leidstandort.
Auch in Kronstorf wurden fruchtbare Äcker einfach geopfert, eine
riesige Sünde der Vergangenheit.

Das Projekt Umfahrung Mattighofen-Munderfing zeigt das Problem
erneut: Hier werden wertvolle Ackerflächen für den Straßenbau
vergeudet. Oberösterreich braucht keine weiteren Großprojekte, die
Flächen fressen, statt sie zu schützen.

„Wir brauchen endlich klare Regeln. Damit wir dem Flächenfraß
Einhalt gebieten, brauchen wir ein verbindliches Bodenschutzziel für
das ganze Land. Nur so schützen wir unsere Böden und sichern die
Lebenswelt für kommende Generationen in Oberösterreich“, fordert
Kaineder.