Wien (OTS) – „Wenn wenige Wochen vor Schulbeginn in Wien noch rund
ein Drittel von
2.100 ausgeschriebenen Lehrerstellen unbesetzt ist, dann ist das kein
plötzlich aufgetretenes Problem, sondern das Ergebnis einer
jahrelangen verfehlten Bildungspolitik. Wien erntet jetzt, was
Christoph Wiederkehr gesät hat“, erklärte heute FPÖ-Bildungssprecher
NAbg. Hermann Brückl. Die aktuelle Situation an den Wiener Schulen
zeige exemplarisch, wohin eine Politik führe, die massive
Sprachdefizite, immer schwierigere Unterrichtsbedingungen und die
zunehmende Belastung der Pädagogen über Jahre hinweg schöngeredet
habe.
Brückls Kritik richtet sich dabei insbesondere an NEOS-
Bildungsminister Wiederkehr, der zuvor als Wiener Bildungsstadtrat
genau für jenen Bereich verantwortlich gewesen sei, in dem nun das
Chaos offen zutage trete. „Seit ihrem Amtsantritt erzählt uns diese
Bundesregierung mantraartig, welchen Stellenwert Bildung angeblich
hat. Die Realität sieht anders aus: In der Elementarpädagogik
herrscht Chaos, an den Schulen fehlt Personal und die Pädagogen
arbeiten vielerorts längst am Limit. Wiederkehr hat schon in Wien
bewiesen, dass er es nicht kann – und darf sein bildungspolitisches
Scheitern jetzt als Minister auf ganz Österreich ausweiten. Dieser
Bildungsminister ist genauso rücktrittsreif wie der Rest der
Regierung“, so Brückl abschließend.