Wien (OTS) – „20 Geschäftseinbrüche in wenigen Wochen allein in
Währing und
Alsergrund – und am Ende bleibt bei den Betroffenen das Gefühl: ‚Man
kann ohnehin nichts machen.‘ Das ist das Zeugnis einer gescheiterten
Sicherheitspolitik in Wien“, reagiert FPÖ-Sicherheitssprecher und
Stadtrat Stefan Berger die aktuelle Einbruchsserie in ehemals
sicheren Bezirken.
„Bürgermeister Ludwig und Innenminister Karner dürfen sich nicht
länger gegenseitig die Verantwortung zuschieben. Die Wiener
Unternehmer brauchen Schutz und keine Ausreden. Während die Stadt bei
der Polizeipräsenz abbaut und Dienststellen reduziert werden, müssen
gleichzeitig Polizisten aus anderen Bundesländern nach Wien geholt
werden“, so Berger.
Besonders alarmierend sei, dass es sich laut Polizei bei einem
Großteil der ausgeforschten Täter wieder einmal um unmündige
Jugendliche handle. Bei den 10- bis 14-jährigen Tatverdächtigen stieg
die Zahl 2025 auf 5.983. Berger fordert ein ums andere Mal die
Senkung der Strafmündigkeit.
Auch der Währinger Bezirkschef und FPÖ-Wirtschaftssprecher Udo
Guggenbichler fordert Konsequenzen: „Für einen Unternehmer ist es
völlig unverständlich, wenn nach einem Einbruch die Antwort sinngemäß
lautet: ‚Was soll man machen?‘ Wer in Wien ein Geschäft betreibt,
muss sich darauf verlassen können, dass der Staat sein Eigentum und
seine Existenz schützt.“
„Ludwig hat Wien sicherheitspolitisch heruntergewirtschaftet und
Karner verwaltet den Personalmangel, anstatt ihn zu lösen. Wir
brauchen endlich mehr Polizei auf der Straße, konsequentes Vorgehen
gegen Jugendkriminalität und einen Kurswechsel in der Wiener
Sicherheitspolitik.“, so Berger und Guggenbichler abschließend.