ÖHV: KV-Abschluss schafft Klarheit für Hotellerie

Wien (OTS) – „Gute Arbeit verdient faire Bezahlung. Gleichzeitig
müssen
Unternehmen die Löhne dauerhaft erwirtschaften können“, begrüßt
Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung, die
Einigung der Sozialpartner auf einen neuen Kollektivvertrag für
Hotellerie und Gastronomie. Der Abschluss bringt den Betrieben
Planungssicherheit und den Beschäftigten Klarheit für die kommenden
Monate. „Unsere Teams leisten jeden Tag einen entscheidenden Beitrag
zum Erfolg der Branche. Gleichzeitig müssen die Betriebe
Kostenanstiege stemmen können. Der Abschluss ist ein vernünftiger
Ausgleich.“

Zwtl.: Faire Löhne, leistbare Arbeit

Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter steigen ab
Oktober um durchschnittlich 3,02 %, für niedrigere Lohn- und
Gehaltsgruppen und Lehrlinge fallen die Steigerungen höher aus.
Zusätzlich wurde eine steuerfreie Mitarbeiterprämie von 275 Euro
brutto für Vollzeitbeschäftigte vereinbart. Teilzeitzeitbeschäftigte
erhalten sie aliquot, Lehrlinge 175 Euro.

Zwtl.: Jetzt: Faktor Arbeit entlasten!

Der politische Handlungsbedarf bleibt jedoch: Hohe
Lohnnebenkosten belasten mitarbeiterintensive
Dienstleistungsunternehmen enorm. „Unsere Hotels wollen in ihre Teams
investieren, neue Mitarbeiter:innen gewinnen und bestehende halten.
Wenn den Beschäftigten netto mehr vom Bruttolohn bleibt und Arbeit
für die Unternehmen leistbarer wird, profitieren beide Seiten“,
betont Veit. Die ÖHV fordert deshalb eine spürbare Entlastung des
Faktors Arbeit – insbesondere bei Steuern und Lohnnebenkosten – sowie
stärkere Anreize für Mehrarbeit. Das schafft mehr Spielraum für
Beschäftigung und Investitionen in die Teams, ohne die Betriebe
zusätzlich unter Druck zu setzen.

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