Kaineder: Klimaziele abschaffen statt „auf OÖ aufpassen“: FPÖ gefährdet Wirtschaftsstandort und Lebensgrundlagen

Linz (OTS) – Wir haben gerade die zweite große Hitzewelle dieses
Sommers hinter
uns gebracht, beinahe von Tag zu Tag beobachten wir neue
Rekordtemperaturen, ausgetrocknete Flüsse und Seen sowie
Energieknappheit im ganzen Land. Und während sich fast alle einig
sind, dass es so nicht weitergehen kann, kommt von rechts außen ein
dringender Appell zur Abschaffung des oberösterreichischen Ziels der
Klimaneutralität 2040. Würde die FPÖ tatsächlich, wie im
Regierungsprogramm beschrieben, ‚Auf Oberösterreich aufpassen‘,
müsste sie alles daransetzen, die Klimaziele zu erreichen. So könnte
man tatsächlich auf die heimische Wirtschaft und vor allem auf die
Leute in Oberösterreich schauen. Dem nicht genug, erzählt LH-Stv.
Haimbuchner von den Landwirt:innen als große Verlierer:innen der
Klimaziele.

„Solche Wortmeldungen sind in Wahrheit ein wenig respektlos all
jenen gegenüber, die gerade Tag für Tag darum kämpfen, mit ihren
landwirtschaftlichen Betrieben über die Runden zu kommen. Die Felder
gleichen braunen Erdwüsten, Erträge bleiben aus und das Tierfutter
muss zu überteuerten Preisen zugekauft werden, weil seit Wochen nicht
mehr gemäht werden konnte. Wer hier davon spricht, dass der
Klimaschutz zur Belastung wird und die Zukunft von Wirtschaft und
Landwirtschaft aufs Spiel setzt, hat in der Hitze offenbar den Bezug
zur Realität verloren“, zeigt sich der Grüne Landessprecher LR Stefan
Kaineder verwundert über die Forderungen von LH-Stv. Manfred
Haimbuchner.

„Dieser Sommer zeigt, dass wir dringend einen Richtungswechsel
für die Zukunft unserer Heimat brauchen. Noch haben wir es selbst in
der Hand, aber dafür müssen wir den Klimaschutz jetzt wieder zur
Priorität machen“, so Kaineder.