Linz (OTS) – „Mit jedem Hitzetag wachsen die Dürreschäden und mit
jedem Grad
wachsen auch die Sorgen unserer Bäuerinnen und Bauern weiter in den
sengenden Himmel. Sie brauchen Unterstützung, und zwar rasch,
ausreichend und unbürokratisch. Diese Forderung geht sowohl an den
Bund und allen voran an Minister Totschnig, der sich bisher ja nicht
durch besondere Aktivität ausgezeichnet hat. Diese Forderung geht
aber auch an die Verantwortlichen hier im Land. Allen voran an LH
Stelzer und Landesrätin Langer-Weninger. Sie müssen jetzt sofort
aktiv werden und einen eigenen Fördertopf für dürregeschädigte
Betriebe einrichten. Wir werden dazu auch im Landtag aktiv werden“,
sieht der Grüne Landessprecher LR Stefan Kainder die verantwortliche
Politik in buchstäblich brennend–heißer Verantwortung.
Unterstützung benötigt die Landwirtschaft aber nicht nur für die
unmittelbaren Schäden, sondern auch um klimafit zu werden.
„Hitzesommer wie dieser werden zur neuen Normalität und die
Landwirtschaft muss darauf vorbereitet sein. Wir müssen dafür sorgen,
dass unsere Höfe auch in der Klimakrise sicher und nachhaltig
wirtschaften können. Dafür braucht es Investitionen in gesunde Böden,
Wasserrückhalt, klimaresiliente Bewirtschaftung und vor allem
konsequenten Klimaschutz. Landwirtschaft und Klimaschutz sind keine
Gegensätze – sie sind längst Verbündete. Die Bäuer:innen gehören zu
jenen, die die Folgen der Klimakrise als Erste spüren“, betont
Kaineder und fordert eine klare Prioritätensetzung.
„Es geht um Oberösterreichs Höfe, es geht um Existenzen und es
geht um unsere Versorgungssicherheit. Da darf die Politik auch hier
im Land keinen Moment zögern. Wenn man 36 Millionen Euro für ein
Business-Shuttle nach Frankfurt hat, dann darf die nötige finanzielle
Unterstützung unserer Bäuerinnen und Bauern wohl gar keine Frage
sein“, betont Kaineder.