Wien (OTS) – Die erneute Hitzewelle und die hohen Dürreschäden
unterstreichen die
Forderung von NEOS nach rascheren Fortschritten beim Klima- und
Bodenschutz. „Jeder von uns spürt die Auswirkungen der Klimaerwärmung
derzeit Tag und Nacht. Je mehr Fläche zubetoniert ist, desto heißer
ist es. Deshalb müssen wir, wie im Regierungsprogramm vereinbart, den
Flächenverbrauch bis 2030 massiv reduzieren. Der Klima- und
Umweltminister muss jetzt endlich einen verbindlichen Pfad dazu
vorlegen, ebenso wie ein schlagkräftiges Klimagesetz“, sagt NEOS-
Klima- und Umweltsprecher Michael Bernhard.
Zu den hohen Schäden in der Landwirtschaft und den Ernteausfällen
im ganzen Land sagt NEOS-Land- und Forstwirtschaftssprecherin Karin
Doppelbauer: „Auch hier geht Prävention vor Kompensation. Wir müssen
einfach damit aufhören, das ganze Land zuzubetonieren. Und wir müssen
unsere Bäuerinnen und Bauern besser unterstützen die Resilienz der
Betriebe zu stärken. Dafür brauchen sie verlässliche Informationen
darüber, wie sich das Klima in ihrer Region verändert und wie sich
die Wasserverfügbarkeit künftig entwickeln wird. Nur so können
notwendige Umstellungen langfristig geplant und erfolgreich umgesetzt
werden.“
Klar ist für NEOS aber auch: Wer vorsorgt und sich etwa über die
staatlich gestützte Hagel- und Dürreversicherung absichert, darf
nicht schlechter dastehen als jene, die auf diese Versicherung aktiv
verzichtet haben. Doppelbauer: „Wir wollen den Gesprächen zu einem
etwaigen Hilfspaket der Regierung nicht vorgreifen. Aber ein
pauschales ‘Koste es, was es wolle’ ist der falsche Weg.“