Wien (OTS) – „Dass Bürgermeister Michael Ludwig die von der FPÖ
beantragte
Sondersitzung des Gemeinderats erst für den 21. September ansetzt,
ist ein durchschaubarer Vertuschungsversuch. Offensichtlich hofft
Ludwig, dass über den Sommer Gras über die Causa Ludwig/Ruck wächst
und die Öffentlichkeit das Interesse verliert. Doch genau das wird
nicht passieren“, erklärte FPÖ-Landesparteiobmann Stadtrat Dominik
Nepp.
„Während Ludwig auf Zeit spielt, tauchen laufend neue Vorwürfe
auf. Im Raum stehen die Bevorzugung politisch Nahestehender, Mobbing
sowie der Verdacht, dass im roten Machtapparat nicht Leistung,
sondern Parteibuch und die Nähe zum Netzwerk Ludwig/Ruck über
Karrieren und Vorteile entschieden haben“, so Nepp, der festhält,
dass jeder neue Tag nur weitere Fragen aufwirft. Die Verzögerung
verstärke jedenfalls den Eindruck, dass hier nicht aufgeklärt,
sondern ausgesessen werden soll.
„Wer von seiner Unschuld überzeugt ist, sucht die Aufklärung und
versteckt sich nicht hinter seinem Terminkalender“, ist für Nepp
klar. So hätte Ludwig die Möglichkeit, den Gemeinderat innerhalb von
21 Tagen einzuberufen. Stattdessen verschafft er sich sechs Wochen
Luft. „Das ist kein Zeichen von Verantwortung, sondern von Angst vor
der politischen Wahrheit.“
„Die Wiener haben Anspruch auf vollständige Aufklärung und
Transparenz. Sie wollen wissen, wie weit sich im roten Machtapparat
ein Netzwerk etabliert hat, in dem politische Loyalität mehr zählt
als Fairness, Leistung und Recht. Michael Ludwig kann diese Debatte
nicht bis zum Herbst wegorganisieren“, so Nepp und schließt: „Wir
werden dafür sorgen, dass jede offene Frage beantwortet und jede
politische Verantwortung eingefordert wird. Die Sondersitzung ist ein
Teil des Kurswechsels, den Wien dringend benötigt und der nur mit der
FPÖ eingeläutet werden kann.“