Archäologie am Berg 2026 in Hallstatt – Vom Einbaum bis zur modernen Logistik: 7.300 Jahre Salztransport erleben

Wien (OTS) – Am 12. und 13. September 2026 verwandelt sich das
Hallstätter Hochtal
erneut in ein lebendiges Freilichtlabor der Archäologie. An diesem
Wochenende laden das Naturhistorische Museum Wien, die Salzwelten
GmbH und die Salinen Austria AG dazu ein, die Geschichte des Salzes
und seiner Beförderung über einen Zeitraum von mehr als 7.300 Jahren
zu entdecken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht – passend zur
Eröffnung der neuen Standseilbahn – die Entwicklung des
Salztransports von der Urgeschichte bis in die Gegenwart.

Wie gelangte das begehrte „weiße Gold“ über Jahrtausende von
Hallstatt in weite Teile Europas? Welche technischen, geografischen
und logistischen Herausforderungen mussten überwunden werden, um das
Salz aus dem hochalpinen Bergwerk zu den Handelswegen und schließlich
zu den Verbrauchern zu bringen? Diesen Fragen widmet sich
„Archäologie am Berg“ anhand aktueller wissenschaftlicher
Erkenntnisse, archäologischer Funde und anschaulicher
Vermittlungsangebote.

Das Programm spannt einen Bogen von den frühesten Transportformen
mit Einbaum und Tragtieren über Fuhrwerke, historische Soleleitungen
und die Eisenbahn bis hin zur modernen Standseilbahn und den heutigen
Logistiksystemen der Salinen Austria AG. Historische Vorführungen,
Mitmachstationen und wissenschaftliche Präsentationen machen die
Entwicklung des Salztransports erlebbar.

Besucherinnen und Besucher können prähistorische Werkzeuge
ausprobieren, Sole sieden, beim Bohren hölzerner Soleleitungen
zusehen oder selbst in die Kleidung der Hallstätter Bergleute
schlüpfen. Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Archäologie,
Montangeschichte, Forstwirtschaft und Denkmalpflege stehen für
Gespräche zur Verfügung und geben Einblicke in ihre aktuelle
Forschungsarbeit.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den neuesten archäologischen
Untersuchungen in Hallstatt. Sie zeigen eindrucksvoll, dass der
Salzbergbau seit der Urgeschichte Innovationen in Technik,
Organisation und Transport hervorgebracht hat und wesentlich zur
Entwicklung Hallstatts als einem der ältesten industriellen Zentren
Europas beitrug. Die außergewöhnlich gut erhaltenen Funde aus dem
Salzbergwerk liefern dabei Erkenntnisse über Wirtschafts- und
Lebensweisen vergangener Gesellschaften.

Als Teil des UNESCO-Welterbes Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut
verbindet „Archäologie am Berg“ Wissenschaft, Kultur und lebendige
Wissensvermittlung zu einem abwechslungsreichen Wochenende für die
ganze Familie: Die Veranstaltung macht die Geschichte des Salzes dort
erlebbar, wo sie ihren Ursprung nahm, und zeigt eindrucksvoll, wie
eng archäologische Forschung und moderne Salzproduktion bis heute
miteinander verbunden sind.

Zwtl.: Partner, Aussteller und Stationen

Naturhistorisches Museum Wien, Salzwelten GmbH, Salinen Austria
AG, Musealverein Hallstatt, Gemeinde Hallstatt, BOKU & dendro.at,
Kuratorium Pfahlbauten, Schiffleutmuseum Stadl-Paura,
Holzknechtmuseum Bad Goisern, Universalmuseum Joanneum Graz, UNESCO-
Welterbemanagement Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut, Salzkammergut
Tourismus sowie Wolfgang Lobisser

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