Wien (OTS) – Seit Monaten ist die EisStadthalle geschlossen. Nun
bringt
ausgerechnet das Büro des zuständigen SPÖ-Stadtrats laut einem
Bericht des Standard ein mögliches Aus der Sportstätte ins Spiel. Für
Stadträtin Kasia Greco, Sportsprecherin der Wiener Volkspartei, ist
klar: „Die EisStadthalle ist eine der wichtigsten Sportstätten Wiens
und für den Leistungs-, Breiten- und Nachwuchssport unverzichtbar.
Mehr als 2.000 Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition zeigen
eindrucksvoll, wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist. Die
Stadt Wien muss sich endlich klar zum Erhalt der EisStadthalle
bekennen und die notwendigen Mittel für die Erneuerung der Kühlanlage
sowie die Modernisierung der Technik bereitstellen. Eine Schließung
darf keine Option sein.“
Für den 15. Bezirk hätte eine Schließung sogar gravierende
Folgen, betont Bezirksparteiobmann Felix Ofner: „Seit Generationen
lernen Kinder aus dem 15. Bezirk und der Umgebung in der
EisStadthalle Eislaufen. Als Ausweichmöglichkeiten bleiben derzeit
nur der Eisring Süd im 10. Bezirk oder die Steffl-Arena im 22. Bezirk
– beide liegen am anderen Ende der Stadt. Gerade Schulklassen können,
zum Beispiel für den Eislaufunterricht, nicht quer durch Wien fahren.
Das wäre ein massiver Rückschritt für das Sportangebot in Rudolfsheim
-Fünfhaus und den Südwesten Wiens.“
Greco und Ofner fordern daher ein rasches und
unmissverständliches Bekenntnis des zuständigen SPÖ-Stadtrats zum
Erhalt der EisStadthalle sowie eine zügige Entscheidung über die
notwendige Modernisierung der technischen Anlagen: „Die Wienerinnen
und Wiener wünschen sich derzeit vor allem eines: Abkühlung. Ein
klares Ja zum Erhalt der EisStadthalle wäre in diesen Tagen wohl die
erfrischendste Entscheidung, die SPÖ-Stadtrat Hacker für den Sport in
unserer Stadt treffen könnte.“