FPÖ – Schnedlitz: „Untragbare ÖVP: Mattles Pensionshammer ist ein Anschlag auf die Lebensleistung der Österreicher!“

Wien (OTS) – FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg.
Michael Schnedlitz
kritisierte heute den Vorstoß des Tiroler ÖVP-Landeshauptmanns Mattle
als „sozialpolitischen Frontalangriff auf die hart arbeitende
Bevölkerung“. Mattle hatte sich dafür ausgesprochen, einen
Pensionsantritt frühestens mit 65 Jahren und grundsätzlich erst nach
45 Arbeitsjahren zu ermöglichen. Wer diese Dauer nicht erreicht,
solle über das 65. Lebensjahr hinaus arbeiten.

„Die ÖVP hat offenbar endgültig jeden Kontakt zur
Lebenswirklichkeit verloren. Wer jahrzehntelang am Bau, in der
Pflege, in der Produktion, im Handel oder im Gastgewerbe geschuftet
hat, braucht keinen schwarzen Oberlehrer, der ihm vom bequemen Polit-
Sessel aus noch ein paar zusätzliche Arbeitsjahre verordnet. Eine
Frage wird sich bei dieser Forderung etwa auch ein Medizinstudent
stellen, der dann bis über 70 aufgrund seiner Ausbildung im OP stehen
soll. Hier ruinieren wir auf breiter Basis auch unseren Standort.
Mattles Modell ist kein Reformvorschlag, sondern ein Pensionshammer
gegen jene Menschen, die dieses Land jeden Tag am Laufen halten“, so
Schnedlitz.

Besonders zynisch sei, dass ausgerechnet die ÖVP nun die
Lebensleistung der Bevölkerung infrage stelle. „Zuerst treibt diese
Systempartei mit ihrer verfehlten Politik Preise, Abgaben und
wirtschaftliche Unsicherheit in die Höhe. Danach erklärt sie den
Menschen, sie müssten eben noch länger arbeiten, damit sich das von
der Politkaste verursachte Chaos ausgeht. Das ist die alte schwarze
Methode: oben versagen, selbst kassieren und unten abkassieren bzw.
am Ende die Rechnung den Arbeitnehmern und Pensionisten umhängen.“

Für viele Menschen sei ein längeres Arbeiten nicht nur eine
theoretische Rechenübung, sondern eine Frage der Gesundheit, der
Würde und der Lebensplanung. „Wer körperlich ausgelaugt ist, kann
nicht durch einen Federstrich wieder fit gemacht werden. Die ÖVP
behandelt Menschen wie Nummern in einer Budgettabelle und ignoriert,
dass hinter jedem Arbeitsjahr ein Leben, eine Familie und oft
jahrzehntelange Belastung stehen“, erklärte Schnedlitz.

„Dieser Pensionszwang muss vom Tisch. Es braucht sichere
Pensionen, die Anerkennung langer Beitragszeiten und eine Politik,
die endlich bei der aufgeblähten Regierung, beim System und bei
falschen Ausgaben spart – nicht bei den Menschen, die Österreich
aufgebaut haben. Dafür steht nur die FPÖ“, so Schnedlitz
abschließend.