Wien (OTS) – „Das ist der nächste Angriff auf die Bargeldversorgung
der
Bevölkerung und noch dazu eine dreiste Abzocke“, so kritisierte heute
FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm die Reduktion des
Behebungslimits bei zahlreichen Bankomaten durch die Betreiber von
400 auf nur noch 200 Euro. Der Grund dafür dürfte sein, dass die
Anbieter üblicherweise an der Anzahl der Transaktionen verdienen,
nicht an der Höhe des behobenen Betrags.
„Der Zugang zu Bargeld wird hier erschwert, die Menschen
verunsichert und zu mehreren Abhebungen gezwungen, wenn sie einen
höheren Betrag benötigen. Das ist völlig inakzeptabel“, so Wurm, der
einen Aufschrei von SPÖ-Konsumentenschutzministerin Schumann
vermisst: „Es ist bezeichnend, dass gerade eine SPÖ-Ministerin, die
sich angeblich für die ‚kleinen Leute‘ einsetzt, bei einer derart
bürgerfeindlichen Maßnahme schweigt. Statt die Interessen der
Österreicher zu schützen, macht sich die gesamte Verlierer-Ampel zum
Handlanger der Finanzindustrie, wenn sie hier einfach die Hände in
den Schoß legt. Das ist ein Verrat an den Bürgern, die ohnehin schon
unter der massiven Teuerung leiden.“
Abschließend richtete der FPÖ-Konsumentenschutzsprecher eine
klare Forderung an die Regierung: „Wir Freiheitliche fordern ein
sofortiges Einschreiten der Ministerin und ein klares Bekenntnis zum
Schutz unseres Bargelds und der Bürger vor einer derartig dreisten
Abzocke! Es braucht endlich eine Politik für die eigene Bevölkerung
und nicht für internationale Finanzkonzerne oder Banken!“