St. Pölten (OTS) – Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeigt sich
betroffen über das
Ableben des Schauspielers und Kammerschauspielers Johannes Krisch.
„Mit Johannes Krisch verliert Österreich einen außergewöhnlichen
Charakterdarsteller, der mit seiner Intensität und Authentizität das
Publikum auf der Bühne und vor der Kamera beeindruckt hat“, so die
Landeshauptfrau.
Besonders würdigt Mikl-Leitner Krischs Einsatz für die
Raimundspiele in Niederösterreich. Die Pflege des Raimund-Erbes, die
Arbeit mit Ensemble und Publikum sowie die besondere Atmosphäre
Gutensteins entsprachen seinem Verständnis von Theater als lebendiger
Begegnung. Die Zusammenarbeit mit Regie-Stars wie Achim Freyer und
die Welturaufführung von „Es muss geschieden sein“ von Peter Turrini,
die als Ko-Produktion vom Theater in der Josefstadt übernommen wurde,
zählen zu seinen Verdiensten. Auch als ihn gesundheitliche Probleme
zum Rückzug zwangen, blieb seine Verbundenheit mit Gutenstein und
Niederösterreich spürbar. „Als Intendant der Raimundspiele Gutenstein
hat Johannes Krisch seine Erfahrung und seine Leidenschaft für das
Theater in unser Kulturland eingebracht. Mit seinem Engagement hat er
die traditionsreichen Festspiele entscheidend mitgeprägt. Dafür
gebührt ihm unser Dank.“ Abschließend erklärt die Landeshauptfrau:
„Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden sowie seinen
künstlerischen Wegbegleitern.“