Wien (OTS) – Bundesminister Norbert Totschnig treibt gemeinsam mit
den
Österreichischen Bundesforsten den Ausbau frei zugänglicher Seeufer
sowie den Schutz wertvoller Naturufer konsequent voran. So wurde 2025
am Attersee eine Fläche mit rund 8.000 Quadratmetern angekauft und
weitere rund 5.000 m² angemietet.
Mit der Neueröffnung des beliebten Strandbuffets am Erlaufsee in der
Gemeinde Mariazell sowie der Aufwertung eines Seezugangs am
Hubertussee in der Steiermark und ersten Attraktivierungen auf der
Erholungsfläche in Kammer Schörfling, setzen die Bundesforste diesen
Weg weiterhin konsequent fort.
Bundesminister Norbert Totschnig : „Österreichs Seen sind ein
einzigartiger Erholungsraum und besonders an heißen Sommertagen ein
beliebter Ort für Abkühlung, Bewegung und gemeinsame Zeit mit der
Familie. Deshalb ist es wichtig, dass die Österreicherinnen und
Österreicher freien Zugang zu unseren Seen und attraktiven
Badeplätzen haben. Das ist auch im Regierungsprogramm festgehalten.
Die Österreichischen Bundesforste leisten dazu einen wichtigen
Beitrag. Sie betreuen unsere Seen mit großer Sorgfalt und schaffen
nach Möglichkeit neue Seezugänge und Badeplätze, damit noch mehr
Menschen die Natur am Wasser genießen können.“
ÖBf-Vorstandssprecher Georg Schöppl: „Unsere Aufgabe ist es,
Österreichs Seen nachhaltig zu bewirtschaften und ihre ökologischen
Funktionen zu sichern. Gleichzeitig ist es uns ein großes Anliegen,
den öffentlichen Seezugang, wo immer möglich, weiter auszubauen.
Deshalb erwerben wir Seeufergrundstücke, wenn dies sinnvoll und
wirtschaftlich vertretbar ist – um öffentliche Seezugänge zu schaffen
oder wertvolle Naturufer dauerhaft zu schützen.“
Rekordniveau bei öffentlichen Seezugängen – Österreichische
Bundesforste treiben Entwicklung maßgeblich mit voran
Die Österreichischen Bundesforste betreuen insgesamt 74 Seen mit mehr
als einem Hektar Wasserfläche sowie zahlreiche Kleinseen im Eigentum
der Republik Österreich. Neben bekannten Badeseen wie Wörthersee,
Attersee, Traunsee, Millstätter See, Weißensee, Grundlsee oder
Altausseer See gehören auch zahlreiche Naturjuwele wie der Ödensee
oder die Langbathseen dazu. Die Seen sind wertvolle Lebensräume für
zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, zugleich wichtige
Tourismusmagnete und zentrale Erholungsräume für die Bevölkerung –
insbesondere angesichts zunehmender Hitzeperioden infolge des
Klimawandels. Aktuell stellen die Bundesforste an ihren Gewässern
rund 350.000 Quadratmeter Seeuferflächen – so viel wie noch nie zuvor
– für die Allgemeinheit zur Verfügung, darunter rund 70 frei
zugängliche Naturbadeplätze sowie weitere Flächen für Promenaden,
Parks und Strandbäder und zahlreiche kleinere Seezugänge, die von den
Gemeinden betreut werden.
Die Österreichischen Bundesforste bauen das Angebot an öffentlichen
Seezugängen kontinuierlich aus. So wurde am Wörthersee nach dem
Ankauf eines rund 500 Quadratmeter großen Ufergrundstücks in der
Gemeinde Techelsberg im Jahr 2024 bereits 2025 ein neuer öffentlicher
Seezugang eröffnet. Im April 2025 wurde von den ÖBB ein mehr als
8.000 Quadratmeter großes Seegrundstück übernommen und durch
zusätzlich angemietete Flächen ergänzt. Dort soll nun die attraktive
öffentliche Erholungsfläche am ehemaligen Bahnhof „Kammer-Schörfling“
mit Seezugang für die Allgemeinheit entstehen. Wo immer es sinnvoll
und möglich ist, machen die Bundesforste darüber hinaus bereits in
ihrem Eigentum stehende Uferflächen für die Bevölkerung zugänglich.
So wurde vergangenes Jahr auch am Hubertussee in der Steiermark ein
öffentlicher Seezugang aufgewertet . Mit der Eröffnung des neuen
Strandbuffets im Strandbad Erlaufsee in der Gemeinde Mariazell im
Jahr 2026 investieren die Bundesforste zudem weiter in die
Attraktivität bestehender öffentlicher Badeplätze.
Weiterer Ausbau der Seezugänge geplant
Die frei zugängliche Fläche zu Seen, die die Bundesforste zur
Verfügung stellen, befindet sich auf Rekordniveau. Gleichzeitig sind
die Bundesforste im Einklang mit dem Regierungsprogramm weiterhin
aktiv auf der Suche nach Zukaufmöglichkeiten. Darüber hinaus
investieren die Bundesforste laufend in die Qualität der bestehenden
Flächen, von der Pflege der Wiesen, dem Schutz von Schilfgürteln und
Naturufern bis zur Aufwertung bestehender Badeplätze mit moderner
Infrastruktur für die Besucherinnen und Besucher.
Norbert Totschnig: „ Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir
den Ausbau öffentlicher Seezugänge Schritt für Schritt erfolgreich
voranbringen. Gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten werden
wir auch künftig jede geeignete Möglichkeit nutzen, um Erholungsräume
am Wasser für die Bevölkerung zu erweitern und die Qualität unserer
Seeufer nachhaltig zu sichern.“