Wien (OTS) – Eine neuerliche parlamentarische Anfragebeantwortung
zeigt die
gravierenden Folgen der Öffi-Verteuerung durch SPÖ-Verkehrsminister
Hanke: Allein im Dezember 2025 sank die Zahl der Klimaticket-
Besitzer:innen von 319.792 auf 315.015 – ein Minus von 4.777
Kund:innen in nur einem einzigen Monat, umgerechnet rund 154 Menschen
pro Tag, die ihr bundesweites Öffi-Ticket aufgeben mussten. „Diese
Zahlen sind ein Armutszeugnis für die Verkehrspolitik von Minister
Hanke. Statt saubere Mobilität zu fördern, macht die SPÖ die Öffis
für viele Menschen unleistbar“, kritisiert Elisabeth Götze,
Verkehrssprecherin der Grünen.
Die budgetären Folgen sind längst amtlich: Bereits jetzt sind
beim KlimaTicket Mindereinnahmen von 13,5 Millionen Euro pro Jahr im
Budget abgebildet. Ein selbstverschuldeter finanzieller Schaden, den
Hanke mit seiner Politik der Öffi-Verteuerung mitverursacht hat.
„Hanke bestraft ausgerechnet jene, die klimafreundlich unterwegs
sind. Gleichzeitig baut er um mehrere Milliarden eine Autobahn durch
ein Naturschutzgebiet und die Regierung fördert die Anschaffung von
dreckigen Pick-Ups. Das ist verkehrspolitisch und klimapolitisch die
völlig falsche Richtung“, bemängelt Götze die Prioritätensetzung des
roten Verkehrsministers.
Für die Grünen ist die Botschaft dieser Anfragebeantwortung
eindeutig: Die SPÖ betreibt eine Umverteilung von unten nach oben,
auf Kosten der Öffi-Fahrer:innen. „Wer öffentlich mobil sein will,
zahlt drauf. Wer sich einen Pick-Up leisten kann, wird beschenkt. Das
ist zutiefst ungerecht und das genaue Gegenteil einer klimagerechten
und sozialen Verkehrspolitik. Wir fordern Minister Hanke auf, die
Verteuerung des KlimaTickets sofort zurückzunehmen und eine Öffi-
Preisbremse umzusetzen, bevor noch mehr Menschen den Öffis den Rücken
kehren müssen“, so Götze abschließend.