Wien (OTS) – Im European Innovation Scoreboard der EU-Kommission
belegt Österreich
den 8. Rang und behauptet damit seinen Platz in der Riege der „Strong
Innovators“. Die Rangliste basiert auf 32 Indikatoren zur Messung der
Innovationskraft eines Landes. In der aktuellen Ausgabe des
Innovation Scoreboard punktet Österreich vor allem bei der Zahl der
Patent-, Marken- und Designanmeldungen, bei Ausgaben für Forschung
und Entwicklung sowie bei der engen Zusammenarbeit von Wissenschaft
und Wirtschaft im Innovationsbereich.
Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und
Infrastruktur: „Platz 8 im European Innovation Scoreboard ist ein
starkes Zeugnis für den Innovationsstandort Österreich. Dieses
Ergebnis kommt nicht von ungefähr: Es ist der Verdienst unserer
Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der vielen klugen Köpfe in
diesem Land. Das ist die Basis für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und
Arbeitsplätze von morgen. Als Bundesregierung werden wir weiterhin
massiv in den heimischen Innovationsstandort investieren, Beweis
dafür ist nicht zuletzt der FTI bis 2029, in Höhe von 5,5 Mrd. Euro.“
Stefan Harasek, Präsident des Österreichischen Patentamts: „Diese
starke Platzierung bestätigt einmal mehr: Österreich zählt in der
sich nur zögerlich erholenden Wirtschaftsdynamik zu den
Innovationsmotoren Europas und muss sich auch im internationalen
Vergleich nicht verstecken. Unsere aktuellen Anmeldezahlen beim
Österreichischen Patentamt deuten darauf hin, dass sich dieser
erfolgreiche Kurs fortsetzt.“
Zwtl.: Schweden wieder an der Spitze
Die Spitzenplätze sind seit dem letzten Ranking unverändert:
Schweden, Dänemark und die Niederlande führen die Liste als
„Innovation Leaders“ an. Neu ist hingegen, dass Finnland nicht mehr
in dieser Gruppe vertreten ist, sondern sich mit Österreich in der
Gruppe der „Strong Innovators“ einreiht. In dieser Gruppe, deren
Ergebnis über dem EU-Durchschnitt liegt, platziert sich Österreich in
der Mitte – und damit hinter Finnland, Belgien, Irland und Luxemburg,
aber vor Deutschland, Frankreich, Estland und Malta.
Zu den Stärken Österreichs zählen der Bereich geistiges Eigentum
(Patent-, Marken- und Designanmeldungen), die Ausgaben für Forschung
und Entwicklung im öffentlichen und privaten Sektor, die Zahl der
öffentlich-privaten Co-Publikationen sowie die direkte und indirekte
Forschungsförderung im Business-Sektor.
Auch andere bedeutende Volkswirtschaften und Nachbarländer der EU
wurden in der Studie erfasst. Das innovativste Land weltweit ist
demnach Südkorea. Führend in Europa – aber kein EU-Land – ist wie
schon im Vorjahr die Schweiz.
Weiterführende Informationen
Website des European Innovation Scoreboard