Wien (OTS) – Die Junge Wirtschaft (JW) begrüßt die beschlossene
Senkung der
Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt als längst überfällige
Entlastung für Österreichs Betriebe. Gerade für Jungunternehmer:innen
zählt jeder Euro. Wenn Arbeit günstiger wird, entsteht mehr
Spielraum, neue Mitarbeiter:innen aufzunehmen, Innovationen
umzusetzen und den Betrieb weiterzuentwickeln.
„Mit der Lohnnebenkostensenkung kommt endlich Bewegung in eine
langjährige Forderung der Jungen Wirtschaft. Aber ein Prozentpunkt
allein reicht noch nicht. Wer Österreich wieder an die Spitze bringen
will, muss Arbeit dauerhaft entlasten und Unternehmertum wieder
attraktiver machen. Das ist die Voraussetzung für mehr Gründungen und
neue Dynamik am Standort“, sagt Verena Eugster, Bundesvorsitzende der
Jungen Wirtschaft.
„Wer ein Unternehmen gründet, aufbaut und weiterentwickelt, will
Arbeitsplätze schaffen – und nicht durch hohe Abgaben ausgebremst
werden. Jeder Euro, der im Betrieb bleibt, stärkt Beschäftigung,
Innovation und Wachstum. Die heute beschlossene Entlastung ist ein
wichtiger Anfang. Jetzt braucht es den Mut und die Konsequenz,
weitere Entlastungsschritte umzusetzen“, betont JW-
Bundesgeschäftsführer Lukas Sprenger.
Neben der Lohnnebenkostensenkung enthält das Budget aus Sicht der
Jungen Wirtschaft aber auch Maßnahmen, die in die falsche Richtung
gehen. Die Streichung der Arbeitsplatzpauschale, Verschlechterungen
beim Gewinnfreibetrag und die Einführung des Sachbezugs für E-Autos
belasten junge Unternehmer:innen zusätzlich.
Die Lohnnebenkostensenkung ist dennoch ein wichtiger Anfang.
Jetzt braucht es den Mut zu den nächsten Reformschritten: weniger
Bürokratie, niedrigere Arbeitskosten, mehr unternehmerische Freiheit
und ein Steuersystem, das Leistung belohnt statt bestraft. Nur so
kann das Junge Wirtschaftswunder gelingen. (PWK337/EL)