Wien (OTS) – Wie filmt man einen Gletscher, der schmilzt? Wie
übernachtet man im
Zelt bei Eiseskälte – und warum ist das für einen spannenden Film
manchmal notwendig? Diese und viele weitere spannende Fragen
beantwortete Naturfilmerin und Regisseurin Andrea Albrecht am 7. Juli
2026 im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn. Rund 200
Schülerinnen und Schüler waren mit dabei, als „Universum on Tour“ im
westlichsten Bundesland zu Gast war.
Junges Publikum mit klugen Fragen
ORF-Landesdirektor Markus Klement begrüßte die Schülerinnen und
Schüler mit ihren Lehrpersonen. Tom Matzek als Leiter der ORF-
Abteilung Wissen gab einen kurzen Überblick über die vielfältigen
Sendeformate des ORF aus den Bereichen Geschichte, Wissenschaft und
Bildung. Durch die kurzweilige Vormittagsveranstaltung führte
Moderatorin Christiane Schwald-Pösel vom ORF Vorarlberg. Die
Jugendlichen hatten sehr viele gut überlegte Fragen im Gepäck, die
Andrea Albrecht mit Freude ausführlich beantwortete.
Versierte Naturfilmemacherin
Naturfilmerin Andrea Albrecht arbeitet u. a. als Regisseurin für
dokumentarische Film- und TV-Formate und gehört seit vielen Jahren
zum Regieteam von „Universum“. Sie hat unter anderem den Großglockner
filmisch erkundet und dabei sichtbar gemacht, wie stark sich die
Alpen durch den Klimawandel verändern. Dem jungen Publikum erzählte
sie im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg, wie ein „Universum“-Film
entsteht, was hinter den spektakulären Bildern steckt und welche
Herausforderungen und Abenteuer der Job einer Naturfilmerin mit sich
bringt. Zahlreiche Ausschnitte aus verschiedenen „Universum“-Filmen
zeigten den Facettenreichtum ihres Schaffens. Im Mittelpunkt standen
dabei ihr allererster „Universum“-Film („Meine Heimat – Das
Montafon“, 2018) mit Skilegende Hermann Maier und Olympiasiegerin
Anita Wachter sowie ihr jüngstes „Universum“-Projekt „Mythos
Großglockner – Im Wandel der Zeit“.
Universum on Tour – direkt beim Publikum
Die Initiative „Universum on Tour“ setzt auf direkten Austausch
mit dem Publikum in den Bundesländern und gewährt einen spannenden
Blick hinter die Kulissen. Ein ganz wesentliches Element sind dabei
die Fragen, die an die Filmemacherinnen und Filmemacher gerichtet
werden. Mit diesem Zusatzwissen über die Vielschichtigkeit der
Produktionen werden die an sich schon beeindruckenden Filme noch um
viele Facetten reicher.
Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg: „Es ist eine große
Freude zu sehen, mit welch großem Interesse die Schülerinnen und
Schüler zu uns ins ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg gekommen sind. Die
Initiative ‚Universum on Tour‘ und die spannenden Gespräche, die sich
daraus ergeben, zeigen deutlich, wie eng sich unser Publikum mit den
Produktionen des ORF verbunden fühlt.“
Angelika Simma-Wallinger, Chefredakteurin ORF Vorarlberg: „Wenn
sich eine nationale Brand wie ‚Universum Nature‘ und die regionale
Kraft eines ORF-Landesstudios zusammentun, dann haben wir das Haus
voll. So können wir 200 Schülerinnen und Schülern erklären, was der
ORF macht und wie wir in den Redaktionen täglich für den öffentlich-
rechtlichen Mehrwert arbeiten. Das ist schön!“
Tom Matzek, ORF-Hauptabteilungsleiter Wissen: „Die Initiative
‚Universum on Tour‘, die wir vor zwei Jahren gestartet haben, ist für
uns Vergnügen und Verpflichtung zugleich. Es ist erfreulich zu sehen,
dass wir mit den Veranstaltungen in den ORF-Landesstudios – heute in
Vorarlberg – junge Generationen, Schulkinder, für unsere Arbeit
interessieren können. Umgekehrt sehen wir es als ORF FÜR ALLE auch
als Pflicht, mit einem Blick hinter die Kulissen zu zeigen, wie
hochwertige ORF-Dokumentationen der Marke ‚Universum‘ entstehen.“
Andrea Albrecht, Naturfilmerin: „Mein erster ‚Universum’-Film war
über das Montafon – eine Region, in der ich viel Zeit verbracht habe
und der ich mich immer noch sehr verbunden fühle. Damals vor über
zehn Jahren stand ich am Piz Buin und hätte mir nie vorstellen
können, dass ich eines Tages im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg von
diesen Erlebnissen erzählen würde. Vorarlberg hat mich mit offenen
Armen empfangen, und ich habe das Land und seine Natur sehr zu
schätzen gelernt. Es ist toll, meine ‚Universum‘-Arbeit nun mit
vielen interessierten jungen Menschen teilen zu dürfen.“