Wien (OTS) – Die Arbeitslosigkeit ist im Jahresabstand leicht
gestiegen. Inklusive
Schulungen waren Ende Juni 368.948 Personen arbeitslos, um 1,2
Prozent mehr als vor einem Jahr. SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch
ist überzeugt, dass es gelingen wird, die Trendwende zu schaffen.
Helfen werde dabei, dass im Doppelbudget mehr Mittel für die aktive
Arbeitsmarktpolitik vorgesehen sind. Die Budgetgesetze werden diese
Woche im Budgetausschuss und kommende Woche im Plenum beschlossen. **
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Für die Beschäftigten und Arbeitssuchenden seien Investitionen in
die Arbeitsmarktförderung und in die berufliche Aus- und
Weiterbildung besonders wichtig, sagt Muchitsch. Trotz Konsolidierung
gibt es Offensivmittel für die aktive Arbeitsmarktpolitik. Diese
werden schwerpunktmäßig der Förderung der Frauenbeschäftigung, der
Jugendbeschäftigung, der Ausbildung bis 18 sowie Programmen für
ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Aktion 55Plus) gewidmet.
Positive Auswirkungen auf die Beschäftigung erwartet sich
Muchitsch auch von den Offensivmitteln im Budget für den Ausbau der
Pflegedienstleistungen und für die Kinderbetreuung. „Das sind
budgetäre Weichenstellungen, die direkt beschäftigungswirksam
werden“, sagt Muchitsch. (Schluss) wf/bj