Wien (OTS) – „Pünktlich nach dem Rechnungsabschluss kommt nun die
nächste
Hiobsbotschaft für die Stadtfinanzen. Dass zusätzliche Mittel für den
Wiener U-Bahn-Ausbau seitens des Bundes derzeit nicht gesichert sind,
ist die logische Folge jahrelanger Misswirtschaft bei Wiener
Großprojekten. Kostensteigerungen, Verzögerungen und mangelnde
Transparenz dürfen nicht länger schöngeredet werden“, so
Landesparteiobmann Markus Figl und die Verkehrssprecherin der Wiener
Volkspartei, Gemeinderätin Elisabeth Olischar in Reaktion auf die
heutige Berichterstattung in der Tageszeitung „Kurier“.
Die Mehrkosten beim U2xU5-Projekt belaufen sich laut
Medienberichten auf rund 300 Millionen Euro. Gleichzeitig sollen
wesentliche Streckenabschnitte erst 2030 in Betrieb gehen.
„Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht darauf zu erfahren,
wie es zu diesen massiven Mehrkosten und Verzögerungen kommen konnte.
Es braucht vollständige Transparenz über den Projektfortschritt, die
tatsächliche Kostenentwicklung und die Ursachen der Verzögerungen“,
so Figl weiter.
Für die Wiener Volkspartei ist klar: Wien braucht endlich ein
professionelles Baumanagement mit klaren Verantwortlichkeiten,
laufendem Controlling und transparenter Berichterstattung.
„Großprojekte dürfen nicht erst dann zum Thema werden, wenn Hunderte
Millionen Euro Mehrkosten entstanden sind“, betont Olischar.
„Die SPÖ-Neos-Stadtregierung muss offenlegen, wie hoch die
tatsächlichen Gesamtkosten des U2xU5-Projekts sein werden und welche
Maßnahmen gesetzt werden, um weitere Kostensteigerungen zu
verhindern“, so beide abschließend.