FPÖ – Kolm: „Takeda-Debakel ist nächster Sargnagel für den Wirtschaftsstandort Österreich!“

Wien (OTS) – Die heute bekanntgewordene Entscheidung des
Pharmakonzerns Takeda,
ein erst kürzlich fertiggestelltes Forschungslabor in Wien nicht in
Betrieb zu nehmen und knapp 200 Stellen abzubauen, sei ein weiterer
Beweis für das standortpolitische Versagen der schwarz-rot-pinken
Regierung. „Hier wird ein fertiges Hightech-Labor eingemottet und
hunderte Mitarbeiter vor die Tür gesetzt. Das ist ein verheerendes
Signal und der nächste Sargnagel für den Wirtschaftsstandort
Österreich“, kritisierte heute die FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg.
Dr. Barbara Kolm.

„Das ist kein Einzelfall, sondern die traurige Regel und damit
symptomatisch für eine nicht vorhandene Standortpolitik. Takeda ist
nur das jüngste Beispiel in einer langen Kette von Unternehmen, die
Österreich den Rücken kehren oder ihre Investitionen lieber im
Ausland tätigen. Kein Wunder, bei dieser Rekordsteuerquote, der
ausufernden Bürokratie und den explodierenden Energiekosten. Diese
Regierung jagt mit ihrer Politik jeden Investor aus dem Land und
vernichtet damit Arbeitsplätze und Wohlstand.“

Besonders skandalös sei dieses Versagen vor dem Hintergrund der
Corona-Pandemie, so Kolm weiter: „Offenbar hat gerade die ÖVP nichts
aus den damaligen Versorgungsengpässen gelernt. Damals wurde hoch und
heilig versprochen, die Produktion von lebenswichtigen Gütern wie
Medikamenten zurück nach Österreich zu holen, um unsere
Versorgungssicherheit zu garantieren. Und was passiert jetzt? Man
sieht tatenlos zu, wie sich die internationale Pharmaindustrie
sukzessive aus Österreich zurückzieht und wertvolles Know-how
verloren geht.“

Laut Kolm sei auch hier ein Systemwechsel mehr als dringend
notwendig. „Unsere Wirtschaft benötigt niedrigere Steuern, niedrigere
Lohnnebenkosten, und das nicht irgendwann, sondern sofort! Wir
brauchen weniger Bürokratie, mehr Eigentum, mehr Kapitalbildung und
mehr Wettbewerb. So müssen auch endlich die Diskussionen um
Erbschaftssteuern und dergleichen ein Ende finden. Unternehmer, die
Arbeitsplätze schaffen, haben sich Sicherheit verdient und keine
linken Phantastereien. Leistung, Innovation und Unternehmergeist
müssen wieder belohnt werden“, betonte Kolm.