Finanzielle Eigenverantwortung: Sven Lorenz verrät, warum Unternehmer bei ihrem Vermögen endlich selbst das Steuer übernehmen müssen

Dresden (OTS) – Unternehmer treffen täglich weitreichende
Entscheidungen über
Investitionen, Wachstum und Risiken. Bei ihrem Privatvermögen
herrscht dagegen oft überraschende Unklarheit. Während betriebliche
Kennzahlen jederzeit verfügbar sind, fehlt vielen Mittelständlern der
vollständige Überblick über ihre persönliche Vermögenssituation.
Warum genau das langfristig zur Gefahr für Lebenswerk, Familie und
finanzielle Freiheit werden kann und weshalb Finanzexperte Sven
Lorenz zu mehr finanzieller Eigenverantwortung rät, erfahren Sie
hier.

Grundsätzlich kennen Unternehmer ihre Umsätze, überwachen
Liquidität und Kostenstrukturen und treffen regelmäßig strategische
Entscheidungen für die Zukunft ihres Unternehmens. Doch ausgerechnet
beim eigenen Vermögen zeigt sich häufig ein anderes Bild: Viele
Geschäftsführer können detailliert erläutern, wie sich ihr Betrieb
entwickelt, verfügen aber nicht über dieselbe Transparenz
hinsichtlich ihrer privaten Vermögenslage. Hinzu kommt, dass
Einkommen, Altersvorsorge, Vermögensaufbau und finanzielle
Zukunftsplanung bei Unternehmern häufig eng mit dem eigenen Betrieb
verbunden sind. Dadurch entsteht ein erhebliches Klumpenrisiko, denn
kommt es zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Nachfolgefragen,
gesundheitlichen Problemen oder einem gescheiterten
Unternehmensverkauf, treten Schwachstellen in der privaten
Finanzplanung oft schonungslos zutage. „Viele Unternehmer investieren
ihre gesamte Energie in den Aufbau ihres Unternehmens und übersehen
dabei, dass sie privat keine ausreichend stabile Vermögensbasis
schaffen“, berichtet Sven Lorenz.

„Finanzielle Eigenverantwortung bedeutet dabei nicht, alles
selbst machen zu müssen. Es bedeutet vielmehr, die eigene
Vermögenssituation so gut zu verstehen, dass Entscheidungen bewusst
getroffen werden können“, fügt der Finanzexperte hinzu. Seit vielen
Jahren beschäftigt sich Sven Lorenz intensiv mit den Themen
Unternehmerfinanzen, finanzielle Eigenverantwortung und persönliche
Vermögensplanung. Dabei richtet er seinen Blick insbesondere auf
Unternehmer und Mittelständler, die ihr Unternehmen professionell
führen, ihre privaten Finanzen jedoch häufig nicht mit derselben
Konsequenz steuern. Für ihn ist Vermögensplanung keine Nebensache,
sondern eine unternehmerische Führungsaufgabe. Statt einzelne
Finanzprodukte in den Mittelpunkt zu stellen, konzentriert sich Sven
Lorenz auf die entscheidende Frage, ob Unternehmer ihre
Vermögenslage, Risiken, Ziele und Abhängigkeiten tatsächlich
verstehen. Denn erst auf dieser Grundlage entstehen langfristig
Klarheit, Kontrolle und finanzielle Handlungsfreiheit.

Finanzielle Eigenverantwortung beginnt mit Klarheit

„Wer nicht genau weiß, wo er finanziell steht, kann auch keine
fundierten Entscheidungen für seine Zukunft treffen“, erläutert Sven
Lorenz. Der erste Schritt zu mehr finanzieller Eigenverantwortung
besteht demnach darin, die eigene Vermögenssituation vollständig zu
erfassen. Dazu gehören Privatvermögen, Betriebsvermögen,
Unternehmensbeteiligungen, Immobilien, Wertpapierdepots,
Versicherungen, Darlehen, Rücklagen und laufende Verpflichtungen.

Viele Unternehmer besitzen über Jahre hinweg unterschiedlichste
Vermögenswerte, ohne deren Zusammenspiel systematisch zu betrachten.
Genau darin liegt häufig das Problem. Einzelne Anlagen mögen sinnvoll
erscheinen, doch erst die Gesamtschau zeigt, ob ausreichend
Liquidität vorhanden ist, Risiken angemessen verteilt sind und die
Vermögensstruktur tatsächlich zu den persönlichen Zielen passt.
Besonders wichtig ist dabei die Frage, wie stark das Privatvermögen
vom eigenen Unternehmen abhängt. Ein hoher Unternehmenswert kann
beeindruckend wirken, er bietet jedoch nur begrenzte Sicherheit, wenn
gleichzeitig frei verfügbare Liquidität fehlt oder ein Verkauf des
Unternehmens nicht realistisch planbar ist.

Private Ziele definieren und Vermögen strategisch ausrichten

„Wer nicht weiß, welches Ziel sein Vermögen erfüllen soll, läuft
Gefahr, viele Einzelentscheidungen zu treffen, die am Ende kein
stimmiges Gesamtbild ergeben“, erklärt Sven Lorenz. Zu den typischen
Zielen zählen Altersvorsorge, Vermögensschutz, finanzielle
Unabhängigkeit, Immobilienaufbau, die finanzielle Zukunft der Familie
oder die Vorbereitung einer späteren Unternehmensnachfolge.
Entscheidend ist, diese Ziele frühzeitig zu definieren und nicht erst
wenige Jahre vor dem Ruhestand darüber nachzudenken.

Anschließend sollte geprüft werden, welche Vermögensbausteine
tatsächlich dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen. Betriebs- und
Privatvermögen erfüllen zudem unterschiedliche Funktionen und sollten
deshalb sauber voneinander getrennt betrachtet werden. Gleichzeitig
ist es sinnvoll, private Liquiditätsreserven aufzubauen, um
persönliche Verpflichtungen unabhängig von unternehmerischen
Schwankungen erfüllen zu können. Dadurch entstehen zusätzliche
Stabilität und Handlungsfreiheit.

Steuerliche Vorteile allein dürfen kein Entscheidungsmaßstab sein

Ein häufiger Fehler in der Vermögensplanung besteht darin,
Finanzentscheidungen hauptsächlich unter steuerlichen Gesichtspunkten
zu treffen. „Steuern sind wichtig, aber sie dürfen niemals der
einzige Grund für eine Investitionsentscheidung sein“, betont Sven
Lorenz. So kann steuerliche Optimierung zwar ein sinnvoller
Bestandteil einer Vermögensplanung sein, dennoch müssen immer auch
Risiken, Kosten, Laufzeiten, Liquidität und die persönliche
Zielsetzung berücksichtigt werden. Eine Investition wird schließlich
nicht automatisch attraktiv, nur weil sie steuerliche Vorteile
bietet.

Besonders deutlich zeigt sich das bei Vorsorge- und
Versicherungsprodukten wie privaten Rentenversicherungen oder Rürup-
Verträgen. Viele Unternehmer verbinden mit solchen Produkten das
Gefühl, ausreichend für das Alter vorgesorgt zu haben. Ob die
gewählte Lösung jedoch tatsächlich zu den eigenen Zielen passt, wird
dabei nicht immer ausreichend hinterfragt. So bleiben die
tatsächlichen Kostenstrukturen für Anleger häufig schwer
nachvollziehbar. Gleichzeitig können Renditeerwartungen und
tatsächliche Ergebnisse deutlich auseinanderliegen. Hinzu kommen
Fragen der Flexibilität, der Verfügbarkeit des Vermögens sowie der
späteren Auszahlungsphase, die frühzeitig berücksichtigt werden
sollten.

Diese Überlegungen beschränken sich jedoch nicht auf
Versicherungsprodukte. Grundsätzlich sollten Unternehmer verstehen,
welche Kostenstrukturen in Vermögensverwaltungen, Beteiligungen,
Finanzierungsmodellen oder anderen Anlageformen enthalten sind und
welche Folgen sich daraus langfristig ergeben können. Ebenso wichtig
ist die Transparenz bestehender Anlagen. Immobilien, Beteiligungen
und Kapitalmarktanlagen bringen jeweils eigene Chancen, Risiken und
Verwaltungsaufwände mit sich. Eine professionelle Vermögensplanung
betrachtet deshalb nie isolierte Produkte, sondern deren Wirkung auf
das gesamte Vermögen.

Gleichzeitig wird häufig unterschätzt, welchen Einfluss die
gewählte Vermögens- und Unternehmensstruktur auf den langfristigen
Vermögensaufbau haben kann. „Viele Unternehmer beschäftigen sich
intensiv mit der Frage, wie viel Rendite eine Anlage erzielt.
Deutlich seltener wird hinterfragt, wie viel von diesen Erträgen nach
Kosten, Steuern und Strukturentscheidungen tatsächlich dauerhaft im
Vermögen verbleibt“, erklärt Sven Lorenz. Gerade hier können
geeignete Vermögens- und Unternehmensstrukturen einen wichtigen
Beitrag leisten. Sie sind jedoch kein Selbstzweck und ersetzen keine
wirtschaftlich sinnvolle Anlagestrategie. Vielmehr sollten
steuerliche Aspekte, Liquidität, Flexibilität, Risikostruktur und
persönliche Ziele gemeinsam betrachtet werden. Erst aus dieser
Gesamtbetrachtung ergibt sich eine Vermögensplanung, die langfristig
tragfähig ist.

Unternehmer unterschreiben einen Blanko-Scheck auf ihre
finanzielle Zukunft

Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten und geeignete
Vermögensstrukturen können den langfristigen Vermögensaufbau
erheblich beeinflussen. Für Sven Lorenz steht jedoch eine noch
grundlegendere Frage im Mittelpunkt: Wofür wird dieses Vermögen
überhaupt aufgebaut? Genau hier beginnt finanzielle
Eigenverantwortung mit einem Bewusstsein, das vielen Unternehmern
zunächst nicht ausreichend präsent ist. Mit der Entscheidung für die
Selbstständigkeit übernehmen sie auch die Verantwortung für ihre
gesamte finanzielle Zukunft. Während Angestellte über Jahrzehnte
Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen,
verlassen viele Unternehmer dieses System ganz oder teilweise. „Das
ist grundsätzlich eine gute und nachvollziehbare Entscheidung“,
betont Sven Lorenz. „In dem Moment unterschreibt ein Unternehmer
jedoch bildlich gesprochen einen Blanko-Scheck auf seine finanzielle
Zukunft. Welche Zahl später darauf steht, entscheidet niemand anderes
als er selbst.“

Genau deshalb sollten Unternehmer nicht nur darüber nachdenken,
wie Vermögen aufgebaut wird, sondern auch darüber, welche Aufgabe
dieses Vermögen später erfüllen soll. Unternehmer sollten sich daher
frühzeitig mit der Frage beschäftigen, wie viel Kapital sie
tatsächlich benötigen, um ihren gewünschten Lebensstandard
langfristig finanzieren zu können. Entscheidend ist dabei nicht nur
die Höhe des Vermögens, sondern auch dessen Fähigkeit, dauerhaft
Erträge zu erwirtschaften. Denn im Idealfall soll das Kapital nicht
nur den eigenen Lebensunterhalt tragen, sondern gleichzeitig
Vermögenswerte für Familie und nachfolgende Generationen erhalten.

Vermögen regelmäßig überprüfen und Krisen vorbeugen

Im Unternehmen gehören Kennzahlen, Reportings und regelmäßige
Analysen zum Alltag. Privat verzichten viele Unternehmer jedoch auf
vergleichbare Strukturen. „Vermögensplanung ist kein einmaliges
Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess“, so Sven Lorenz.
Lebensumstände verändern sich. Familien wachsen, Unternehmen
entwickeln sich weiter, Märkte schwanken und gesetzliche
Rahmenbedingungen ändern sich. Deshalb sollten Unternehmer ihre
private Vermögensentwicklung regelmäßig überprüfen und an neue
Gegebenheiten anpassen.

Dazu gehören auch Fragen der Vorsorge und Handlungsfähigkeit: Was
passiert bei Krankheit, Berufsunfähigkeit oder dem Ausfall der
eigenen Arbeitskraft? Sind Vorsorgevollmachten, Testamente,
Nachfolgeregelungen und gesellschaftsrechtliche Vereinbarungen
aktuell und professionell geprüft? Ebenso wichtig ist es, die Familie
in grundlegende Vermögensfragen einzubeziehen und sicherzustellen,
dass wichtige Informationen nicht ausschließlich beim Unternehmer
selbst liegen. Wer frühzeitig Vorsorge trifft, vermeidet unnötigen
Druck in Krisensituationen.

Fazit: Mehr Unabhängigkeit durch eine stabile private
Vermögensbasis

Viele Unternehmer betrachten den späteren Unternehmensverkauf als
zentrale Säule ihrer langfristigen Vermögensplanung. Doch dieser Plan
ist keineswegs garantiert. „Ein Unternehmensverkauf kann Teil der
Vermögensplanung sein. Er sollte jedoch niemals die einzige Grundlage
für die finanzielle Zukunft darstellen“, sagt Sven Lorenz.
Verkaufsprozesse können scheitern, sich verzögern oder deutlich
geringere Erlöse erzielen als ursprünglich erwartet. Deshalb ist es
sinnvoll, bereits während der aktiven Unternehmerphase zusätzliche
Vermögenswerte außerhalb des eigenen Unternehmens aufzubauen.

Gleichzeitig sollten Unternehmer regelmäßig hinterfragen, welche
Auswirkungen ein Umsatzrückgang, eine Krise oder ein Ausfall der
eigenen Person auf ihre private Situation hätte. Je unabhängiger das
Privatvermögen vom laufenden Unternehmenserfolg ist, desto größer
wird die unternehmerische Entscheidungsfreiheit. Finanzielle
Eigenverantwortung schafft damit nicht nur mehr Sicherheit für
Familie und Vermögen, sondern stärkt auch die Handlungsfähigkeit des
Unternehmers selbst.

Sie sind Unternehmer und wollen endlich auch die Kontrolle über
Ihre privaten Finanzen übernehmen? Dann melden Sie sich jetzt bei
Sven Lorenz und vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch!

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