JUNOS Studierende ad Holzleitner: Ein Wunschzettel macht noch keine Hochschulstrategie

Wien (OTS) – Wissenschaftsministerin Holzleitner (SPÖ) stellte heute
einige
Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zur Hochschulstrategie 2040 und
daraus abgeleitete Maßnahmen vor. Die JUNOS Studierenden begrüßen
darunter vor allem den Fokus auf ein flexibleres Studium, den Willen
zu mehr Kooperation, den Grundgedanken der Wissenschaftsregionen
sowie die Beendigung der öffentlichen Finanzierung von
Privatuniversitäten.

“Ministerin Holzleitner hat einen netten Wunschzettel
präsentiert, dieser allein macht aber natürlich noch keine visionäre
Hochschulstrategie aus”, stellt Lorenzo Friedli, Bundesvorsitzender
der JUNOS Studierenden, klar. “Die Universitäten wurden in der
aktuellen Kürzungsdebatte vor den Kopf gestoßen und damit sitzt der
größte Teil von Österreichs Hochschulen gar nicht mehr mit am
Verhandlungstisch. Wie soll unter diesen Umständen eine wirksame
Strategie ausgearbeitet werden, die von allen mitgetragen und auch
gegen den Widerstand von Landeshauptleuten umgesetzt wird?
Holzleitner scheint das wenig zu interessieren.”

“Ebenso werden grundlegende Reformen wie eine nachhaltige
Hochschulfinanzierung weiterhin hartnäckig ignoriert”, macht Friedli
deutlich. “Wer nicht will, dass im Drei-Jahres-Takt auf dem Rücken
der Studierenden über das Budget gestritten wird, der muss gemeinsam
mit uns JUNOS Studierenden für eine breite Finanzierung mit mehr
Drittmitteln und nachgelagerten Studienbeiträgen eintreten!”