Zwander: Notruf der Bevölkerung darf nicht überhört werden!

St. Pölten (OTS) – „Zu Beginn der Hitzewelle haben sich ÖVP und FPÖ
zu einer emotionalen
Überreaktion hinreißen lassen. Ohne Not und vor allem ohne die
notwendigen Vorbereitungen soll eine Schließung von 11
Notarztstandorten schon mit April 2027 erzwungen werden. Obwohl wir
als SPÖ und unsere Landesrätin Eva Prischl seit vielen Wochen darauf
hinweisen, dass die Voraussetzungen dafür noch gar nicht gegeben
sind. Eine Gefährdung der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung
kommt für uns nicht in Frage. Es muss völlig klar sein, dass im
ganzen Land im Notfall Hilfe garantiert ist. Egal, wo man lebt“, sagt
SPÖ-Landesgeschäftsführer Wolfgang Zwander und führt fort: „Auf
sommerliche Hitzeschlachten und andere politische Kleinkriege lassen
wir uns nicht ein. Die Gesundheitsversorgung im Notfall ist dafür
viel zu ernst. Für uns ist klar, wir werden die bestehenden Standorte
selbstverständlich schützen, solange kein besserer Ersatz vorhanden
ist. Eine Zweiklassen-Rettung darf und wird es mit uns nicht geben.
Wir werden rechtlich prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, eine
Zwangsschließung zu verhindern. Denn für uns ist klar, erst wenn das
Anruf-System einsatzbereit ist und funktioniert, kann geschlossen
werden. In Zeiten, wo an allen Ecken und Enden Ärzte fehlen, können
nicht mutwillig bestehende Systeme beschädigt werden. Die Ängste in
der Bevölkerung sind groß und müssen ernst genommen werden. Die
Versorgung muss garantiert sein. Da ist keine Zeit für politische
Blödheiten“, schließt Zwander.