Wien (OTS) – Nachdem das Außenministerium heute mutmaßliche
Unregelmäßigkeiten bei
der Ausstellung österreichischer Reisepässe an der Botschaft in
London einräumte und Anzeige beim Bundesamt zur Korruptionsprävention
und Korruptionsbekämpfung erstattete, forderte FPÖ-Generalsekretär
und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz umgehende
Aufklärung. „Außenministerin Meinl-Reisinger muss hier sofort für
absolute Klarheit sorgen! Was war der konkrete Anlass für diese
‚außerordentliche Überprüfung‘? Gab es einen begründeten Verdacht?
Wenn ja, welchen? Was ist das konkrete Ergebnis dieser Überprüfung?
Hier ist nichts anderes als völlige Transparenz gefordert!“
Der aktuelle Vorfall reihe sich laut dem freiheitlichen
Generalsekretär nahtlos in eine Serie von Vorfällen im BMEIA ein. „Es
wäre nicht der erste Skandal im Außenministerium unter der
Verantwortung von Meinl-Reisinger, die das schwarze Erbe von Ex-
Minister Schallenberg verwaltet. Wenn wir uns an die unrühmliche
Causa Oberreiter oder die verheerende Cyberattacke erinnern, zeigt
sich ein erschreckendes Bild der völligen Inkompetenz und
Intransparenz. Das BMEIA verkommt immer mehr zu einem
sicherheitspolitischen Risikofaktor für unsere Republik“, so
Schnedlitz.