„Saustallduft“ und Duftfelder als Innovation

St. Pölten (OTS) – Vom Schweinestall zum Duftlabor: Stefan Zwickl
experimentiert in
Frauenkirchen im Burgenland mit rund 50 heimischen und exotischen
Pflanzen und extrahiert ihre ätherischen Öle zur Duftgewinnung. In
nur 6 Jahren hat sich der Junglandwirt seinen Traum einer
Duftmanufaktur erfüllt. Aus dem ehemaligen Schweinestall ist nicht
nur ein Labor, sondern auch ein Schauraum geworden, wo Besucherinnen
und Besucher in die Welt der Naturdüfte eintauchen. Aus den Ölen
macht er unter anderem Raumdüfte, therapieunterstützende Duftöle und
er hat auch einen eigenen „Saustallduft“ für Landwirte entwickelt.
Die Pflanzen selbst – vom Eukalyptus über Lavendel bis zur
Orangentagetes – wachsen auf den eigenen Äckern hinter dem Haus und
ganz nebenbei gibt der Duftexperte auch Tipps und Tricks weiter, wie
der eigene Garten zur Duft-Oase werden kann.

Weitere Themen von „Land und Leute“ am 27. Juni:

Kunst des Sensenmähens

Das Wiesenmähen von Hand ist längst nicht mehr nur etwas für
Landwirtinnen und Landwirte: auch in Privatgärten wird vermehrt die
Sense geschwungen. Bei einem Sensenmähkurs in Niederösterreich werden
das richtige Dengeln, Wetzen und Mähen gelehrt.

Junge Bäckerin, altes Handwerk

Während immer mehr Bäckereibetriebe zusperren, eröffnet eine
junge Bäckermeisterin in Feldkirchen in Kärnten ein „Hefehaus“. Sie
setzt auf Biobrot, teilweise aus alten Getreidesorten, zeigt unsere
Rubrik „Land und junge Leute Handwerk“.

Weinbau jung gedacht

Im Weinbaugebiet Kamptal in Niederösterreich ist der Einfluss der
jungen Generation auch durch neue Produkte spürbar und traditionelles
Handwerk wird weitergeführt. Mit nachhaltiger Bewirtschaftung sowie
gesunden Böden und Reben realisieren junge Winzerinnen und Winzer
ihre Ideen.

Bio am Urlaubsbauernhof

Vor 30 Jahren waren Biobauernhöfe noch rar gesät. In Vorarlberg
war der Naturhof Innauer einer der Vorreiter, auch mit Urlaub am
Bauernhof. Auf 800 m Seehöhe, mit Blick auf den Bodensee, wird hier
heute noch so gewirtschaftet wie früher: mit kleinen Viehbeständen,
eigener Futterproduktion und Urlaubsgästen.

Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer