Beste österreichische Sommer-Bergbahnen blicken mit Zuversicht ins Jubiläumsjahr 2026

Wien (OTS) – Im Jubiläumsjahr, in dem Österreich 100 Jahre
Seilbahngeschichte
feiert und das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“
seit 25 Jahren besteht, blicken die zertifizierten Sommer-Bergbahnen
mit Zuversicht auf den weiteren Verlauf der Sommersaison 2026. Eine
aktuelle Blitzumfrage unter den Mitgliedsbetrieben der
Qualitätsinitiative gibt Einblick in Erwartungen, Schwerpunkte und
Neuheiten für den Bergsommer.

Der Rückblick auf die Sommersaison 2025 fällt sehr positiv aus:
Rund 86 % der Betriebe bewerten die vergangene Saison mit „sehr
zufrieden“ oder „zufrieden“. Der Bergsommer hat sich damit für die
befragten Bergbahnen längst als starke zweite Säule neben dem Winter
etabliert. „Vor 25 Jahren galt der Sommer vielerorts noch als
Nebensaison“, erinnert Franz Hörl, Obmann Fachverband der Seilbahnen
in der Wirtschaftskammer Österreich. „Heute ist der Bergsommer ein
bewusst entwickeltes Geschäftsmodell und ein eigenständiges, starkes
Standbein – für unsere Betriebe, aber auch für die Regionen.“

Auch 2026 zeigt sich, dass der Sommer weit über die klassischen
Ferienwochen hinaus Bedeutung hat. Viele Bergbahnen nutzen Frühling
und Herbst gezielt, um Angebote für Familien, Tagesgäste und
Aktivurlauber:innen zu platzieren – etwa rund um Feiertage, lange
Wochenenden und die Nebensaison. „Der Bergsommer ist heute ein
wichtiges Element des Ganzjahrestourismus“, so Hörl. „Von März bis in
den Herbst hinein entstehen Fenster, in denen Menschen bewusst in die
Berge fahren, um Natur, Ruhe und frische Luft zu genießen.“

Einschätzung der Buchungslage: Stabil auf hohem Niveau – mit
vorsichtigem OptimismusWie die Mitgliedsbetriebe in den Sommer
starten, zeigt das aktuelle Stimmungsbild zur Buchungslage: 50 % der
befragten Betriebe rechnen mit einer ähnlich guten Buchungslage wie
im Vorjahr, 23 % erwarten eine bessere Saison. 24 % können die
Buchungslage derzeit noch nicht beurteilen, nur 4 % gehen von einer
schwächeren Saison aus. Damit überwiegen positive Erwartungen: Die
Mehrheit stellt sich auf eine stabile Entwicklung auf Vorjahresniveau
ein, ein gutes Fünftel hofft auf Zuwächse. Der vergleichsweise hohe
Anteil an „noch unklar“-Antworten ist für Kornel Grundner, Sprecher
der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen, vor allem ein Zeichen
der Zeit: „Wir sehen eine robuste Ausgangslage, aber auch, wie stark
kurzfristige Entscheidungen unseren Markt prägen. Viele Gäste
entscheiden spontan nach Wetter, Freizeitfenster und Stimmung. Darauf
stellen sich die Bergbahnen mit flexiblen, leicht zugänglichen
Angeboten ein.“

Zielgruppen 2026: Familienerlebnis, Tagesgäste und Aktivurlaub im
Mittelpunkt

Inhaltlich setzen die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen
klare Schwerpunkte – mit einem deutlichen Fokus auf Familien- und
Aktivangebote. 92 % der Befragten fokussieren sich auf Familien mit
Kindern, 73 % sprechen gezielt Tagesgäste an. Knapp dahinter folgt
mit 70 % der Fokus auf Aktivurlauber:innen (Wandern, Biken), 55 %
nennen Genießer:innen als wichtige Zielgruppe. 24 % sehen Gruppen und
Events als wichtigen Gästesektor; internationale Gäste werden
vielerorts stärker in den Blick genommen.

Damit bestätigt die Umfrage, was sich bereits in den vergangenen
Jahren abgezeichnet hat: Familienerlebnis und Aktivurlaub bilden das
Herzstück des Sommerbergs, ergänzt um wachsende Potenziale bei
Tagesgästen – insbesondere dort, wo gute Erreichbarkeit und regionale
Anbindung gegeben sind. „Die Gäste wünschen sich heute Natur,
Bewegung und Zeit miteinander – verlässlich inszeniert, gut
erreichbar und mit einem Plus an Komfort“, sagt Grundner.

Tourismustrends aus Sicht der Bergbahnen: Naturerlebnis,
Sommerfrische und Ganzjahresdenken

Die Umfrage zeigt deutlich, welche Trends aus Sicht der
Bergbahnen derzeit den Sommer prägen. An erster Stelle steht das
Naturerlebnis: Entschleunigung, Bewegung in der frischen Luft und
gemeinsame Erlebnisse am Berg werden als stärkster Trend
wahrgenommen. Viele Rückmeldungen betonen Kombinationen wie „Natur –
Sport – Erholung – Genuss“ sowie das Familienerlebnis am Berg, etwa
durch Themenwege, Wasser-Spielbereiche und interaktive
Erlebniswelten.

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist das Thema „Sommerfrische
statt Hitze“. Mehrere Betriebe berichten explizit von Gästen, die der
Hitze im Tal oder in den Städten entfliehen wollen. Der Berg wird als
kühle, gut erreichbare Sommerfrische positioniert. Kurzfristige
Entscheidungen, Urlaub in Österreich und Tagesausflüge spielen dabei
eine zentrale Rolle.

Digitale Angebote wie Online-Tickets, digitale Erlebniswege,
Informations-Apps oder personalisierte Empfehlungen werden klar
wahrgenommen, aber selten als alleiniger Kern des Angebots gesehen.
Sie entwickeln sich zunehmend zu einem erwarteten Standard, der das
Bergerlebnis unterstützt. „Digitalisierung ist für uns kein
Selbstzweck, sondern ein Serviceverstärker“, so Grundner. „Die Bühne
bleibt das Naturerlebnis, digitale Lösungen sorgen dafür, dass der
Weg dorthin einfacher, komfortabler und individueller wird.“

Mit solidem Potenzial wird der Ganzjahrestourismus eingeschätzt.
Rund zwei Drittel der Betriebe sehen Chancen in einem stärkeren
Frühjahrs- und Herbstgeschäft – etwa über neue Angebote in der
Nebensaison oder zielgruppenspezifische Formate außerhalb der
klassischen Ferienzeiten.

Bewusst unterwegs: Nachhaltigkeit bei den Besten Österreichischen
Sommer-Bergbahnen

Neben den genannten Trends wird Nachhaltigkeit von einem Großteil
der Betriebe als relevant eingeschätzt und auf mehreren Ebenen
vorangetrieben. Die Umfrage zeigt: Viele Mitgliedsbetriebe setzen
konkrete Projekte insbesondere in den Bereichen Energie und
Ressourcenschonung um – etwa Photovoltaik, Eigenstromnutzung,
Wasserkraft oder Effizienzsteigerungen im Betrieb. Hinzu kommen
punktuelle Maßnahmen in Naturschutz, Biodiversität, Abfalltrennung
und Barrierefreiheit.

Ein wesentlicher Hebel im Sinne der Nachhaltigkeit ist die
Mobilität und Anreise. Hier spielt die Kooperation mit dem
Österreichischen KlimaTicket eine zentrale Rolle, die auch 2026
fortgeführt wird und eine klimafreundliche Anreise in die
Bergdestinationen erleichtert. KlimaTicket Ö-Besitzer:innen erhalten
10%-Rabatt auf die Berg- und Talfahrt bei 52 teilnehmenden Betrieben.
Ebenfalls wichtig ist die Bewusstseinsbildung rund um ein achtsames
Verhalten am Berg. Mit der „Gipfelcharta“ wurde ein gemeinsamer
Verhaltenskodex ins Leben gerufen, der Gästen ein respektvolles
Miteinander von Mensch, Natur und Tierwelt näherbringt.

„Nachhaltigkeit ist für unsere Mitglieder kein kurzfristiger
Trend, sondern längst Teil der unternehmerischen Verantwortung“, sagt
Grundner. „Von Energie und Mobilität über Natur- und
Landschaftsschutz bis zur Regionalität – viele Sommer-Bergbahnen
investieren ganz bewusst in eine Bergzukunft, die auch für kommende
Generationen funktioniert.“

Berghighlights 2026: Von Naturgenuss über Familienerlebnisse bis
zu Bike & Kultur

Auch diesen Sommer zeigen die Besten Österreichischen Sommer-
Bergbahnen einmal mehr, wie vielfältig moderner Bergsommer sein kann.
Im Mittelpunkt stehen Angebote, die Naturgenuss, Bewegung und Zeit
mit der Familie verbinden – ergänzt um kulinarische Qualität,
Wissensvermittlung und Events.

Auffällig ist die große Bandbreite: Neben klassischen Familien-
Erlebniswelten entstehen gezielte Formate für neue Zielgruppen, von
Genuss- und Gesundheitsangeboten bis zu Bike-Segmenten.

Konkrete Beispiele aus den Mitgliedsbetrieben:

– In Niederösterreich sorgen die Annaberger Lifte mit der Zipline
Annaberg für Nervenkitzel mit Panorama; ein neuer Themen- und
Erlebnisweg rund um „Nikis Almabenteuer“ spricht Familien mit Kindern
an.

– In Salzburg bringt „Lofi’s Wasseralm“ bei der Bergbahn Lofer mit
einem naturnahen Spieleteich frischen Wasserspaß auf den Berg,
während die Hinterglemmer Bergbahnen mit Bike-Festivals, neuen Trails
und dem Familienhighlight „OKIDOKI Kinderfest“ ein dichtes
Sommerprogramm bieten.

– In Tirol wird das Erlebnisangebot an vielen Orten erweitert – etwa
durch neue Familien- und Spielbereiche in der KaiserWelt Scheffau,
zusätzliche Stationen der Kugelbahn „Spoggolino“ in Westendorf oder
den Ninja Park in Hochoetz für alle, die es sportlich mögen.

– In Vorarlberg setzt das Brandnertal auf Bike- und
Familienerlebnisse mit Bikepark und interaktiven Themenwegen; die
neue 10er-Gondelbahn Loischkopfbahn mit speziellen Bike-Cabs gilt als
Komfort-Highlight und erstes Angebot dieser Art in Europa.

Darüber hinaus entstehen kulturelle Höhepunkte wie neue
Ausstellungen und Museen, etwa das neue Museum „100 Jahre Tiroler
Zugspitzbahn“, sowie markante Anlässe im Saisonverlauf – von
Jubiläumsveranstaltungen bis zu Kinder- und Familienfesten.

„Unsere Mitglieder zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie kreativ und
vielfältig der Bergsommer sein kann“, fasst Grundner zusammen. „Von
der Familienrutsche über Wasserspielwelten bis zum Kultur-Highlight –
entscheidend ist immer die gleiche Idee: Wir wollen den Menschen gute
Momente am Berg schenken. Wer zu einer Besten Österreichischen Sommer
-Bergbahn fährt, soll sich darauf verlassen können.“

Über das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“

Das Gütesiegel Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen ist eine
Initiative des Fachverbandes der Seilbahnen (Wirtschaftskammer
Österreich) und steht für Qualität, Kooperation und nachhaltige
Regionalentwicklung. Das Gütesiegel vereint die Fachleute und
Vorreiter:innen des heimischen Sommer-Berg-Tourismus und zählt
mittlerweile 82 Mitglieder mit 100 Themenbergen. Nur Betriebe, die
mindestens 100 Qualitätskriterien erfüllen, werden eine der Besten
Österreichischen Sommer-Bergbahnen . Spezialisiert in fünf
Themenwelten – Abenteuer, Familie, Panorama & Naturerlebnis, Genuss,
Kunst & Kultur – müssen die Mitglieder alle drei Jahre eine
Rezertifizierung bestehen. Abwechslungsreiche Erlebnisangebote sind
garantiert – nicht zuletzt deshalb ist das Gütesiegel mittlerweile
ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Destinationswahl der
Urlaubsgäste. (PWK301/DFS)

Weitere Informationen: www.sommer-bergbahnen.at