Wien (OTS) – „Während China Milliarden in Zukunftstechnologien
investiert und
Klimapolitik als knallharte Wirtschafts- und Standortpolitik
betreibt, verbreitet Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer den uralten
Unsinn, Klimaschutz sei ein Hindernis für Wohlstand und
Wettbewerbsfähigkeit. Damit ignoriert er nicht nur die
wirtschaftlichen Realitäten des 21. Jahrhunderts, sondern riskiert
auch, dass uns der Rest der Welt bei Zukunftstechnologien immer
weiter abhängt“, reagiert der Umwelt- und Energiesprecher der Grünen,
Lukas Hammer, auf die heutigen Aussagen des Wirtschaftsministers.
Besonders bemerkenswert sei, dass Hattmannsdorfer damit sogar den
Expert:innen seiner eigenen Veranstaltung widerspreche. Diese haben
klar festgehalten, dass der Ausbau erneuerbarer Energien die
Strompreise senkt, die Versorgungssicherheit stärkt und die
Abhängigkeit von teuren fossilen Energieimporten reduziert. „Nur
Erneuerbare schaffen dauerhaft günstigen Strom. Wer behauptet,
Klimaschutz und leistbare Energie stünden im Widerspruch, hat die
vergangenen Jahre energiepolitisch verschlafen“, so Hammer.
„Jede einzelne Studie zeigt, dass die Kosten des Nichthandelns
wesentlich höher sind als die Kosten wirksamer Klimapolitik. Die
Klimakrise verursacht schon heute Milliardenschäden. Trotzdem bedient
Hattmannsdorfer lieber die fossilen Mythen von gestern statt
Antworten auf die Herausforderungen von morgen zu liefern“,
kritisiert Hammer.
„Klimaschutz-Bashing macht Strom nicht billiger, schafft keine
Versorgungssicherheit und keinen einzigen zukunftsfähigen
Arbeitsplatz. Wer Österreich wettbewerbsfähig machen will, muss die
Energiewende beschleunigen statt sie schlechtzureden und ihr das
Budget zusammenzustreichen“, hält Hammer fest.