Wien (OTS) – Arnold Schwarzenegger eröffnete heute den AUSTRIAN WORLD
SUMMIT in
Wien mit einer klaren Botschaft: „Nur erneuerbare Energien sind
verlässlich.” Vor internationalem Publikum betonte er, dass der Kampf
gegen Umweltverschmutzung auch das Ende der Abhängigkeit von fossilen
Energien und den damit verbundenen geopolitischen Risiken bedeutet.
Zum Jubiläum der Klimakonferenz versammelte Schwarzenegger
führende Politiker:innen und Entscheidungsträger:innen aus aller Welt
in Wien. Kamala Harris, die 49. Vizepräsidentin der Vereinigten
Staaten, wählte Wien für ihren ersten internationalen Auftritt nach
dem US-Wahlkampf 2024. Neben Harris prägten Bundespräsident Alexander
Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker, EU-Kommissar, Dan
Jørgensen und Minnesotas Gouverneur Tim Walz das außerordentlich
hochrangige Programm des Gipfels.
Zwtl.: Schwarzenegger: Umweltverschmutzung stoppen
Schwarzenegger ist überzeugt: „Die Menschen haben es verstanden –
sie wollen der Umweltverschmutzung ein Ende setzen. Und sie haben
gesehen, was passiert, wenn wir uns auf fossile Energien aus
instabilen Ländern wie Russland und dem Iran verlassen. Das ist nicht
nur ungesund, sondern auch unzuverlässig”, sagte Schwarzenegger.
„Erneuerbare Energien verschaffen uns echte Unabhängigkeit. Im Jahr
2026 wollen die Menschen saubere und verlässliche Energie.“
Zwtl.: Harris und Schwarzenegger sind „unstoppable”
Im Rahmen eines gemeinsamen Kamingesprächs diskutierten Kamala
Harris und Arnold Schwarzenegger über Führungsverantwortung,
Demokratie, Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Trotz
unterschiedlicher politischer Hintergründe betonten beide ihre
gemeinsame Überzeugung, Umweltverschmutzung konsequent zu bekämpfen.
Harris hob hervor, dass für die Menschen vor allem leistbares Wohnen,
die Versorgung ihrer Familien und die monatlichen Ausgaben zählen.
Die Politik müsse deshalb Lösungen schaffen, die sowohl das Klima
schützen als auch die Lebenshaltungskosten senken. Saubere Energie
sei heute vielerorts bereits die günstigere Alternative: „Früher
mussten wir die Menschen überzeugen – heute müssen sie nur auf ihre
Energierechnung schauen.“ Gemeinsam unterstrichen Harris und
Schwarzenegger, dass die Energiewende nur über Parteigrenzen hinweg
gelingen könne. Und sie sind sich sicher: „We are unstoppable“.
Zwtl.: Überraschende Videobotschaft von Papst Leo XIV.
Mit einer überraschenden Videobotschaft wandte sich Papst Leo
XIV. an die Teilnehmer:innen des AUSTRIAN WORLD SUMMIT. Trotz der
globalen Herausforderungen rief er zu Zuversicht und entschlossenem
Handeln auf. Hoffnung könne eine „starke Triebkraft“ sein, um den
Übergang zu einer Gesellschaft zu gestalten, „in der das Gemeinwohl
Vorrang vor dem Profit hat und wirtschaftliches Handeln auf
Solidarität und Menschenwürde gründet“.
Zwtl.: STIMMEN ZUM AUSTRIAN WORLD SUMMIT
Bundespräsident Alexander Van der Bellen: „Unseren Planeten zu
schützen ist keine ideologische Frage, sondern eine logische. Zeigen
wir immer wieder von Neuem auf, dass wir alle von mehr Klimaschutz
profitieren. Erneuerbare Energien sind weder eine Bedrohung für uns
Menschen noch für die Unternehmen. Sie sind eine Chance.“
EU-Kommissar für Energie und Wohnungswesen Dan Jørgensen: „Die
aktuelle fossile Energiekrise ist ein deutlicher Weckruf. Es muss uns
ein für alle Mal klar sein: Wir können nicht mehr so abhängig von
importierten fossilen Brennstoffen sein und uns dadurch externen
Schocks aussetzen. Jetzt ist es an der Zeit, die Abhängigkeit von
fossilen Brennstoffen hinter uns zu lassen und den Weg in Richtung
Unabhängigkeit durch saubere Energie einzuschlagen. Unsere
Bürgerinnen und Bürger verdienen eine Zukunft, in der Energie
zuverlässig, sauberer und billiger ist.“
Bundeskanzler Christian Stocker: „Der Austrian World Summit ist
ein unverzichtbares Forum und ein klares politisches Signal:
Klimapolitik ist Sicherheitspolitik. Die Energiewende ist für uns
keine ideologische Frage, sondern eine strategische Notwendigkeit:
für Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Stärke und politische
Unabhängigkeit Europas. Österreich zeigt dabei mit echter Expertise
im Bereich erneuerbare Energie auf und nimmt seine Verantwortung als
verlässlicher internationaler Partner ernst. Denn die Krisen unserer
Zeit lassen sich nicht im Alleingang lösen. Auch im Kampf gegen den
Klimawandel brauchen wir Dialog, Zusammenarbeit und einen
handlungsfähigen Multilateralismus – jetzt mehr denn je. Wir tragen
eine besondere Verantwortung: nicht nur gegenüber unseren Bürgerinnen
und Bürgern, sondern gegenüber jenen, die nach uns kommen. Eine
enkeltaugliche Politik bedeutet, in saubere Technologien, resiliente
Infrastruktur und in eine Klimapolitik mit Hausverstand zu
investieren, die Hand in Hand geht mit Arbeitsplatzsicherheit und
einem starken Standort.“
Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig: „Einmal im Jahr
blickt die Welt für den hochkarätig besetzten Austrian World Summit
nach Österreich. Wir nutzen die Gelegenheit und zeigen unsere
Fortschritte, Erfolge und modernen Umwelttechnologien auf der
Weltbühne. Gleichzeitig können wir uns Erfolgsbeispiele aus aller
Welt ansehen und davon lernen. Dieser gegenseitige Austausch ist
wertvoll und macht uns tatsächlich gemeinsam ´unstoppable´.
Österreich ist mit mehr als 80 Prozent Anteil beim Strom aus
erneuerbaren Quellen wie Wind, Wasser und Sonne im internationalen
Spitzenfeld vorne dabei. Diesen rot-weiß-roten Erfolgsweg wollen wir
weiter gehen. Damit machen wir Österreich auch unabhängiger von
internationalen Krisen und von fossilen Energieimporten. Außerdem
senken wir die Kosten für Haushalte und Betriebe und werden als
Wirtschafts- und Innovationsstandort noch attraktiver.“
Monika Langthaler, Direktorin der Schwarzenegger Climate
Initiative und Organisatorin des AUSTRIAN WORLD SUMMIT: „Während wir
das 10-jährige Jubiläum des AUSTRIAN WORLD SUMMIT feiern, wird eines
besonders deutlich: Die Lösungen sind da – und ebenso die Menschen,
die bereit sind, sie umzusetzen. In den vergangenen zehn Jahren hat
sich der Summit zu einer globalen Plattform für Zusammenarbeit,
Innovation und konkretes Handeln entwickelt. Die heutigen Gespräche
haben einmal mehr gezeigt, dass echter Fortschritt möglich ist, wenn
wir über Sektorengrenzen und Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten.”