ÖVP-Marchetti/Zierfuß: Volkspartei wirkt: Stopp des Familiennachzugs zeigt Wirkung an Wiener Schulen

Wien (OTS) – „Der von der Bundesregierung beschlossene Stopp des
Familiennachzugs
zeigt bereits Wirkung. Gerade die Wiener Schulen profitieren davon
besonders deutlich“, betonen ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti und
ÖVP Wien Klubobmann Harald Zierfuß. Wie auch die Tageszeitung ‚Der
Standard‘ in der heutigen Ausgabe berichtet, sinken im vorläufigen
Stellenplan für das kommende Schuljahr die vom Bund finanzierten
Lehrerplanstellen für Deutschförderung an Wiener Pflichtschulen, weil
es um 18% weniger außerordentliche Schüler gibt. „Diese Entwicklung
ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Zuzug von Kindern mit
mangelnden Deutschkenntnissen deutlich zurückgeht. Die Maßnahmen der
Volkspartei greifen und entlasten das Bildungssystem nachhaltig –
besonders in Wien“, so Marchetti. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass
konsequente Integrationspolitik wirkt und den Druck auf die Schulen
verringert.

Gleichzeitig bleibt die Situation in Wien weiterhin alarmierend.
Mehr als die Hälfte aller Schulanfänger wird als außerordentliche
Schüler geführt, weil die Deutschkenntnisse für den regulären
Unterricht nicht ausreichen. „Dass 51 Prozent der Kinder zu
Schulbeginn ihre Lehrer nicht ausreichend verstehen, ist ein
bildungspolitischer Notstand. Unter der Verantwortung von SPÖ und
Neos ist dieser Anteil innerhalb von nur fünf Jahren von 41 auf 51
Prozent gestiegen“, kritisiert Wiens ÖVP-Klubobmann und
Bildungssprecher Harald Zierfuß. Die strukturellen Probleme sind
damit noch lange nicht gelöst, doch der Stopp des Familiennachzugs
bringt erstmals eine spürbare Entlastung für die Wiener Schulen.
Für die Volkspartei steht daher fest, dass Wien endlich eine
konsequente Deutsch-Offensive braucht. „Jedes in Wien geborene Kind
muss bis zum Schuleintritt Deutsch können. Dafür braucht es
verpflichtende und wirksame Deutschförderung bereits im Kindergarten,
mehr Deutschförderkräfte sowie klare Qualitätsstandards und
Kontrollen“, fordert Zierfuß. Marchetti ergänzt: „Innenminister
Gerhard Karner hat geliefert: Der Rückgang bei den außerordentlichen
Schülern ist vor allem ein Zeichen dafür, dass die Volkspartei auf
Bundesebene richtige Maßnahmen gesetzt hat. Jetzt ist die Stadt Wien
gefordert, die verbleibenden Herausforderungen endlich entschlossen
anzugehen, statt sie weiterhin schönzureden. Wer Integration ernst
nimmt, muss dafür sorgen, dass jedes Kind mit ausreichenden
Deutschkenntnissen in die Schule startet.“