Tag der offenen Tür beim WLV

Eisenstadt (OTS) – Vor 70 Jahren startete mit dem WLV eine
Erfolgsstory der öffentlichen
Daseinsvorsorge. Aus diesem Anlass veranstaltete der viertgrößte
Wasserversorger Österreichs einen „Tag der offenen Tür“. Die
Veranstaltung wurde zum Fest mit der Bevölkerung. Der gemeinnützige
Gemeindeverband steht für vorausschauende Investitionen zum Wohle der
Bevölkerung und der ansässigen Betriebe. Für die
Versorgungssicherheit hat der Wasserleitungsverband in den letzten 15
Jahren Ꞓ 300 Mio. in den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur
investiert.

In der Zentrale in Eisenstadt (samt Schauraum, Museum,
technischen Gerätschaften und Lager) und in der Außenstelle Neusiedl
wurde den Gästen von fachkundigen DienstnehmerInnen des WLV über die
Geschichte und Funktionsweise der Wasserversorgung im Nordburgenland
berichtet. Bei den jüngsten Besuchern sorgten das anwesende
Maskottchen „Tropfi“, eine Spielestation mit Riesenspielen, sowie
Wasserexperimente von „Science Pool“ für Begeisterung. Unser
Maskottchen „Tropfi“ hat die Kinder begrüßt und mit Tattoos, Tropfi-
Schlüsselanhängern, sowie Tropfi-Wasserbällen beschenkt. Nach den
informativen Führungen wurden alle BesucherInnen gut verköstigt.
„Hauptziel des Tages der offenen Tür beim WLV ist es, den KundInnen
zu vermitteln, welch enormer anlagentechnischer und logistischer
Aufwand dahintersteckt, bis das erstklassige Trinkwasser in jeder
beliebigen Menge zu Hause aus dem Wasserhahn läuft.“, so Obmann Bgm.
Ernst Edelmann und der 1. Obmann Stv. Bgm. Josef Tschida unisono.“

Zwtl.: Versorgungssicherheit ist oberstes Gebot

Wie zwar schon seit einigen Jahren und insbesondere in den
letzten Wochen auch aus der medialen Berichterstattung gut erkennbar,
wird die Sicherung der Wasserversorgung österreichweit aufgrund der
immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen wesentlich
herausfordernder. Sowohl der fortschreitende Klimawandel als auch die
steigende Nutzung des Grundwassers führen zu sich ändernden
Bedingungen. Trockenperioden stellen eine spezifische Herausforderung
dar, da sie durch den Klimawandel häufiger und intensiver auftreten.

„Gleich vorweg, der Wasserleitungsverband ist auch in diesen
‚Ausnahmezeiten‘ gut aufgestellt und sicher unterwegs, da er seine
‚Hausaufgaben‘ rechtzeitig begonnen hat zu machen. Wir leben in einer
der schwierigsten Versorgungsgebiete in Österreich. Es gibt bei uns
wenig Niederschlag und sind eine stark wachsende Region. Wir haben
aber unsere ‚Hausaufgaben‘ rechtzeitig gemacht. So können wir heute
die Region im Norden des Landes nachhaltig mit ausreichendem und
hochqualitativem Wasser versorgen und sind auch für die Zukunft gut
gerüstet. Es wurden in den letzten 15 Jahren zukunftsorientiert und
vorausschauend ca. Ꞓ 300 Mio. in die Wasserversorgung investiert.
Gleichzeitig müssen wir diesen wichtigen Weg mit den Investitionen
auch in Zukunft weiterverfolgen bzw. noch verstärken,“ so Obmann Bgm.
Ernst Edelmann und der 1. Obmann Stv. Bgm. Josef Tschida unisono über
die Anstrengungen zur Absicherung der Wasserversorgung im
Nordburgenland. „Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland ist
seit jeher ein verlässlicher Partner für die Menschen in unserer
Region. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich
tagtäglich für eine sichere und hochwertige Trinkwasserversorgung ein
und sorgen dafür, dass wir auch in klimatisch herausfordernden Zeiten
ausreichend Wasser als unser wichtigstes Lebensmittel zur Verfügung
haben. Der Tag der offenen Tür ist ein schöner Anlass, um sich vor
Ort von der hervorragenden und überaus wichtigen Arbeit des WLV
überzeugen zu können“, so Landtagspräsidentin Mag. a Astrid
Eisenkopf.

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