mumok: Zwei Ausstellungseröffnungen und volles Programm bei freiem Eintritt am 20. Juni

Wien (OTS) – Am 20. Juni präsentiert das mumok – Museum moderner
Kunst Stiftung
Ludwig Wien erstmals unter Generaldirektorin Fatima Hellberg sein
neues Programm der Öffentlichkeit. Von 14 bis 20 Uhr lädt das Haus zu
einem Tag der Begegnung, mit zwei großen neuen Ausstellungen und
einem spannenden Programm. Der Eintritt ist frei.

Am 20. Juni eröffnen die neuen Ausstellungen Terminal Piece (20.
Juni 2026 – 7. Februar 2027) und Tolia Astakhishvili, Figure of the
Child (20. Juni – 1. November 2026), die sich über alle Ebenen des
mumok erstrecken. An diesem Eröffnungstag erwartet Besucher*innen von
14 bis 20 Uhr ein vielfältiges Programm:

– Stündliche Führungen durch beide Ausstellungen geben einen ersten
begleiteten Einblick in spannende Aspekte und Hintergründe.

– Die in Wien lebende Künstlerin Birke Gorm lädt in ihrem Workshop
poppets dazu ein, aus Stroh, Heu und Blumen Puppen zu basteln.

– Bei einem Live-Printing bietet das Team der Viadukt
Siebdruckwerkstatt die Möglichkeit, mitgebrachte Textilien wie T-
Shirts oder Stofftaschen mit ausgewählten Motiven aus der mumok-
Sammlung zu bedrucken.

– Das Volkstheater öffnet seinen Fundus: Bei einem Flohmarkt werden
originale Kostüme zum Verkauf angeboten – eine seltene Gelegenheit,
ein Stück Theatergeschichte mit nach Hause zu nehmen.

– Beim gemeinsamen Blumenkranzbinden entsteht in kollektiver Arbeit
ein großer Kranz, der anschließend im Museum präsentiert wird.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Programmpunkte sind
kostenfrei.

Zwtl.: Die Ausstellungen

Terminal Piece (20. Juni 2026 – 7. Februar 2027)
Ausgangspunkt der großen Eröffnungsausstellung von Fatima Hellberg
ist die gleichnamige Installation von Kate Millett (1972) – ein
feministisches Schlüsselwerk der US-amerikanischen Kunstgeschichte
und der erste Ankauf unter ihrer Generaldirektion. Wer beobachtet,
wer wird beobachtet – diese Fragen bilden die Linse, durch die
ausgewählte Werke aus der mumok-Sammlung (u. a. Rudolf Schwarzkogler,
Cy Twombly, Franz West, Gerhard Rühm, Joseph Beuys, Lutz Bacher) in
Dialog mit Leihgaben und neuen Auftragsarbeiten treten. Die Schau
erstreckt sich in fünf Akten über fünf Ebenen des Hauses. Den Auftakt
macht Anna Viebrocks außergewöhnliche Sammlungspräsentation als
begehbares Gesamtkunstwerk in der Eingangsebene – 700 m², die bis 30.
September bei freiem Eintritt zugänglich ist.

Tolia Astakhishvili, Figure of the Child (20. Juni – 1. November 2026
)
Die erste museale Einzelausstellung der, in Berlin und Tbilisi
lebenden Künstlerin (*1974), zuletzt im MoMA PS1 New York und beim
Biennale-Ausstellungsprogramm Venedig (2025) vertreten. Astakhishvili
bespielt die zwei untersten Ebenen des mumok und transformiert sie
grundlegend: Rampen, Spiegel, Rohre, Schächte – Momente des Rohen und
Unfertigen. Die „Figur des Kindes“ steht für Autonomie und
Abhängigkeit zugleich, für den Zustand des In-die-Welt-Geworfen-
Seins. Werke aus der mumok Sammlung – darunter Nan Goldin, Pablo
Picasso, Charlotte Moorman & Nam June Paik – sind direkt in die
Installation integriert. Noch bis 18. Juni ermöglicht das Tolia
Curriculum erstmals in der Geschichte des mumok den
Entstehungsprozess einer Ausstellung öffentlich mitzuerleben.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at