WB-Graf zu ÖGB: Mit uns wird es keine Erbschafts- und Vermögenssteuern geben

Wien (OTS) – Mit deutlicher Kritik reagiert
Wirtschaftsbund-Generalsekretärin
Tanja Graf auf die neuerliche Forderung des ÖGB nach einer Erbschafts
– und Vermögenssteuer: „Mit uns wird es keine Erbschafts- und
Vermögenssteuern geben. Dieser ideologische Steuer-Schmäh wird auch
durch ständige Wiederholung nicht richtiger. Österreich zählt bereits
zu den Ländern mit der höchsten Steuer- und Abgabenbelastung. Unser
Problem sind nicht zu geringe Einnahmen, sondern zu hohe Ausgaben und
eine überbordende Bürokratie.“

Familienbetriebe sind keine Melkkühe des Staates
Graf warnt davor, Familienbetriebe und Betriebsübergaben zum
Spielball ideologischer Steuerdebatten zu machen: „Die Realität
tausender Familienbetriebe wird hier offenbar bewusst ausgeblendet.
Hinter jeder Betriebsübergabe stehen Jahrzehnte harter Arbeit,
Investitionen und persönlicher Verantwortung. Zusätzliche Steuern
würden genau jene treffen, die Arbeitsplätze schaffen, regional
verwurzelt sind und den Wirtschaftsstandort stärken. Immer neue
Belastungen zu fordern, ohne die Ausgabenseite des Staates kritisch
zu hinterfragen, ist keine nachhaltige Finanzpolitik, sondern reine
Ideologie.“

Leistung stärken statt Klassenkampf schüren
Graf kritisiert den grundsätzlichen Zugang des ÖGB: „Was als
Gerechtigkeit verkauft wird, ist in Wahrheit alter Klassenkampf in
neuem Gewand. Eigentum und Leistung werden unter Generalverdacht
gestellt, obwohl gerade jene Menschen und Betriebe, die investieren,
Risiken übernehmen und Arbeitsplätze schaffen, den Wohlstand unseres
Landes sichern. Eine starke Wirtschaft finanziert unseren Staat und
macht Sozialleistungen überhaupt erst möglich. Wer diejenigen
zusätzlich belastet, die investieren und Beschäftigung schaffen,
schwächt die Grundlage unseres Wohlstands“, so Graf abschließend.