Wien (OTS) – Für scharfe Kritik sorgt ein Vorfall am Kutschkermarkt
in Währing:
Als Vertreter der FPÖ Währing Werbematerial an Marktbesucher
verteilten, wollte ein Mitarbeiter des Marktamts dies plötzlich
untersagen und wies sich dabei mit seinem Marktamtsausweis aus.
Besonders brisant: Derselbe Mann wurde kurze Zeit später mitarbeitend
beim SPÖ-Stand an der Ecke Währinger Straße/Kutschkermarkt
angetroffen (Foto vorhanden und der SPÖ-Währing bereits übermittelt).
„Das ist ein unfassbarer Skandal. Entweder war dieser Herr
offiziell für das Marktamt tätig oder er hat sich eigenmächtig in den
Dienst gestellt, um gegen die FPÖ vorzugehen. Beides ist
inakzeptabel“, zeigte sich der Währinger FPÖ-Obmann LAbg. Udo
Guggenbichler empört.
Für Guggenbichler wirft der Vorfall schwerwiegende Fragen zur
politischen Neutralität öffentlicher Bediensteter auf. „Wie nervös
ist die SPÖ Wien mittlerweile, dass sie offenbar derartige Angst vor
der FPÖ hat? Wenn öffentliche Strukturen dazu missbraucht werden,
politische Mitbewerber zu behindern, ist eine rote Linie
überschritten.“
Die FPÖ fordert eine umgehende Klarstellung der SPÖ-Wien sowie
Konsequenzen für den betreffenden Mitarbeiter. Auch die für die
Wiener Märkte zuständige NEOS-Stadträtin Bettina Emmerling sei
gefordert, den Vorfall lückenlos aufzuklären und entsprechende
Maßnahmen zu setzen.
„Wir werden uns durch solche Methoden nicht aufhalten lassen. Der
Vorfall zeigt einmal mehr, wie dringend Wien einen politischen
Kurswechsel braucht. Für diesen werden wir gemeinsam mit der FPÖ und
unserem Landesparteiobmann Dominik Nepp sorgen“, betont
Guggenbichler.