Wien (OTS) – Die geplante Erhöhung der Spätbetreuungsbeitrag an
öffentlichen
Ganztagsschulen ist für FPÖ-Wien-Klubobmann Maximilian Krauss und
Ausschusssprecher LAbg. Armin Blind ein weiterer Beweis dafür, dass
die rot-pinke Stadtregierung keine Scheu davor hat, die eigenen
Bürger immer stärker zu belasten. So soll der Beitrag für die
Betreuung nach der letzten verpflichtenden Unterrichtseinheit ab dem
Schuljahr 2026/27 von derzeit 127 Euro auf 260 Euro pro Semester
angehoben und damit mehr als verdoppelt werden.
„Es ist nicht akzeptabel, dass die Stadt Wien arbeitende Eltern mit
einer mehr als verdoppelten Spätbetreuungsgebühr belastet.
Gleichzeitig sollen ausgerechnet jene Völkerwanderer, die nie in das
System eingezahlt haben, von dieser Erhöhung ausgenommen werden.
Während die einen immer weiter auf Kosten der Allgemeinheit
profitieren, müssen hart arbeitende Eltern eine Verteuerung nach der
anderen schlucken“, kritisiert Krauss.
Blind ergänzt, dass die bestehenden Befreiungs- und
Ermäßigungsregelungen für Bezieher von Mindestsicherung,
Mindestpension oder Grundversorgung laut Antrag unverändert bestehen
bleiben, Wiener Familien aber nicht mehr wissen, wie sie all das noch
finanzieren sollen: „Viele Mütter und Väter arbeiten bereits Vollzeit
und müssen nun noch tiefer in die Tasche greifen, um die
Kinderbetreuung bezahlen zu können. Wer mehr arbeiten muss, nur um
die ständig steigenden Gebühren abzufedern, hat am Ende des Monats
trotzdem nicht mehr Geld in der Geldbörse. Das ist eine Politik gegen
arbeitende Familien und gegen jene Menschen, die dieses System
tagtäglich finanzieren.
Statt endlich bei den ausufernden Ausgaben und den enormen Kosten der
Zuwanderung anzusetzen, greift die Stadtregierung erneut den Wiener
Familien in die Tasche: „Das ist sozial ungerecht und
familienfeindlich. Wir brauchen endlich einen Kurswechsel, der die
Wiener wieder in den Fokus rückt“, betonen Krauss und Blind.
Die FPÖ Wien fordert die sofortige Rücknahme dieser Beitragserhöhung
und eine Entlastung jener Familien, die mit ihrer Arbeit und ihren
Steuern das Wiener Sozialsystem finanzieren.