Diesner-Wais an Tierschützer-Landesrätin Rosenkranz: Schluss mit Ausreden bei Biber- und Fischotterproblem!

Wien (OTS) – Völliges Unverständnis zeigt Abg.z.NR Martina
Diesner-Wais angesichts
der Aussagen von Tierschützer-Landesrätin Rosenkranz in der heutigen
„Krone“ zum Biber- und Fischotterproblem. „Anstatt Ausreden zu suchen
und die Schuld auf andere Bundesländer zu schieben, sollte die
zuständige Tierschützer-Landesrätin Susanne Rosenkranz endlich
Lösungen auf den Tisch legen“, macht Diesner-Wais unmissverständlich
klar. Diesner-Wais fragt sich, auf welcher Seite Rosenkranz steht:
„Auf der Seite der Grundeigentümer, Gemeinden und Bauern oder auf der
Seite der Tierschützer?“

Appell: Europarechtlichen Spielraum ausnutzen und rasch handeln

„Obwohl es europarechtlich mehr Spielraum für Biber- und
Fischotterentnahmen gibt und etwa Oberösterreich hier bereits
weitreichende Entnahmemöglichkeiten vorsieht, ist die Tierschützer-
Landesrätin Susanne Rosenkranz seit über drei Jahren säumig“,
prangert Diesner-Wais die Untätigkeit der zuständigen Rosenkranz-
Abteilung an.

Reagieren statt Wegschauen, Entnahmen leichter ermöglichen

„Die Gemeinden, Grundeigentümer und bäuerlichen Familienbetriebe
im Land brauchen endlich praktikable Lösungen, sonst wird der Biber
auch zu einem massiven Sicherheitsproblem“, macht Diesner-Wais den
Ernst der Lage etwa bei Starkregen- oder Hochwasserereignissen im
Land klar. „Statt Sprüche zu klopfen, sollte die Tierschützer-
Landesrätin nun endlich in die Gänge kommen und Maßnahmen auf den Weg
bringen, die das Biber- und Fischotterproblem lösen“, appelliert
Diesner-Wais .

„Wer unsere Gemeinden, Grundeigentümer und bäuerlichen
Familienbetriebe stärken will, muss für faire Bedingungen und
verlässliche politische Entscheidungen im Land sorgen. Deshalb werden
wir unseren Appell verstärken und in den kommenden Wochen und Monaten
in den Gemeinden, Bezirksbauernkammern und in der
Landwirtschaftskammer entsprechende Anträge und Resolutionen
einbringen, um den Handlungsbedarf gegenüber der zuständigen
Tierschützer-Landesrätin eindringlich aufzuzeigen“, so Diesner-Wais
abschließend.