Wien (OTS) – Zu den in der OTS-Aussendung „FPÖ – Berger/Brucker:
ORF-Wien betreibt
rote Propaganda – Skandal-Experte Ogris attackiert in ‚Wien heute‘
die Opposition“ vom 3. Juni 2026 geäußerten Vorwürfen stellt der ORF
fest:
Die Vorwürfe der FPÖ entbehren jeder Grundlage. Der Beitrag von
„Wien heute“ hat die von Statistik Austria veröffentlichten Zahlen
vollständig und korrekt wiedergegeben – einschließlich des Anstiegs
der Verurteilungen bei Sexualdelikten um 41,2 Prozent sowie des
Anteils nicht-österreichischer Staatsbürger an den Verurteilten von
60,6 Prozent.
Auch im anschließenden Studiogespräch wurden diese Zahlen weder
bestritten noch relativiert, sondern in ihren statistischen Kontext
eingeordnet. Der Hinweis, dass Bevölkerungsentwicklung,
Altersstruktur und soziale Faktoren bei der Interpretation von
Kriminalitätsdaten berücksichtigt werden müssen, entspricht
wissenschaftlichen Standards und stellt keine „Propaganda“ dar.
Von „Fake News“, „Beschönigung“ oder einer Verfälschung der
Fakten kann daher keine Rede sein. Der ORF hat die relevanten Daten
transparent dargestellt und durch einen Experten einordnen lassen.
Genau das ist Aufgabe eines öffentlich-rechtlichen Mediums.