FPÖ – Schuch-Gubik: „ÖVP-Staatssekretär heuchelt Bürgernähe im Elfenbeinturm des Kanzleramts!“

Wien (OTS) – Kritik an den heute von ÖVP-Staatssekretär Alexander
Pröll
angekündigten „Bürger-Sprechstunden“ übte FPÖ-Bundesparteisprecherin
NAbg. Lisa Schuch-Gubik. Dass ein ÖVP-Mitglied der Bundesregierung
nun versuche, Bürgernähe zu inszenieren, sei an Heuchelei kaum mehr
zu überbieten. „Das ist der nächste peinliche Gag aus dem ÖVP-System.
Während das Land unter der Last ihrer katastrophalen Politik erdrückt
wird, spielt ein Staatssekretär im Elfenbeinturm des Kanzleramts auf
bürgernah. Man muss sich schon fragen, ob die Auswahlkriterien für
diese ‚Sprechstunden‘ ähnlich streng sein werden wie bei der
Sommertour von Bundeskanzler Stocker, wo nur handverlesene Bürger
zugelassen werden. Diese Regierung hat den Bezug zur Realität der
Menschen völlig verloren!“, so Schuch-Gubik.

Es sei ein Hohn, dass die ÖVP nun den „direkten Draht“ zur
Bevölkerung suche, während sie die wahren Sorgen und Nöte der
Österreicher seit Jahren ignoriere. Die Probleme seien allesamt
hausgemacht und die Verantwortung dafür liege bei der schwarz-rot-
pinken Verlierer-Regierung. Schuch-Gubik erklärte: „Wenn
Staatssekretär Pröll über die ‚Zukunft Österreichs‘ plaudern will,
dann ist das an Zynismus kaum zu überbieten. Die Zukunft, die diese
Regierung den Österreichern beschert, besteht aus
Rekordarbeitslosigkeit, einem sterbenden Wirtschaftsstandort,
explodierender Kriminalität durch eine verfehlte Asylpolitik und
sozialer Unsicherheit. Die Ursachen für die Sorgen der Menschen
liegen im Kanzleramt und in den Ministerien dieser Versager-
Regierung!“

„Die Österreicher brauchen keine geheuchelte Bürgernähe von einem
überflüssigen Staatssekretär, sondern eine Regierung, die ihre Sorgen
ernst nimmt und handelt“, so Schuch-Gubik, die abschließend
festhielt: „Wenn die ÖVP Ratschläge braucht, hätte ich einen parat:
Treten Sie alle geschlossen zurück und machen Sie den Weg für
Neuwahlen frei. Die Menschen in diesem Land haben genug von der
Unfähigkeit dieser Regierung!“