SPÖ-Lindner: PRIDE steht für den Kampf für ein Leben ohne Angst, Hass und Gewalt – heute mehr denn je!

Wien (OTS) – Mit dem heutigen Start in den PRIDE-Monat Juni steht
auch in diesem
Jahr der Einsatz für die gesellschaftliche Gleichstellung von
Schwulen, Lesben, Bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen im
Fokus. Für die sozialdemokratische LGBTIQ+ Organisation SoHo
Österreich ist das gerade in diesem Jahr ein wichtiger Anlass, um
alle demokratischen Kräfte zu einem Schulterschluss gegen den rechts-
fundamentalistischen Kulturkampf aufzurufen, der aktuell die LGBTIQ+
Community ins Visier nimmt. „PRIDE ist mehr als eine Demonstration
und viel mehr als eine Party. Wenn unzählige Menschen in den
kommenden Wochen bei mehr als 30 PRIDE Kundgebungen in ganz
Österreich für gleiche Rechte auf die Straße gehen, dann fordern sie
vor allem eines: Ein Leben ohne Angst, Hass und Gewalt – und zwar für
ALLE Menschen!“, betont SoHo-Bundesvorsitzender und SPÖ-
Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner. ****

Vor allem verlangen Lindner und die SoHo Österreich deshalb auch
die rasche Umsetzung des Regierungsprogramms für LGBTIQ+ Personen:
„Das Verbot jeder Form von Konversionsfolter, der Schutz
intergeschlechtlicher Kinder und ein klarer Fokus auf queere
Gesundheit müssen genauso umgesetzt werden, wie der Nationale
Aktionsplan gegen Hate Crime. Während Hassverbrechen ansteigen und
rechtsextreme und fundamentalistische Kräfte Hass und Hetze gegen
trans* Personen verbreiten, muss diese Regierung zeigen, dass sie die
Menschenrechte und die Selbstbestimmung ALLER Menschen in dieser
Republik fördert!“ Vor allem das lange verhandelte Verbot von
Konversionsmaßnahmen müsse jetzt schnell umgesetzt werden, so der SPÖ
-Abgeordnete, der vor allem in Richtung ÖVP appelliert, sich auf
Basis von Fakten und Wissenschaft für die Sicherheit aller Menschen
in Österreich einzusetzen.

Er erinnert dabei auch an eine Auswertung des Parlamentsdienstes,
die erst vor wenigen Wochen öffentlich aufdeckte, dass gerade die FPÖ
in den letzten Jahren als einzige Partei ständig Themen wie „trans“
und „gendern“ zum Thema machte. Gerade der aktuell häufig aufgebracht
Vorwurf einer „woken Gesundheitspolitik“ zeige aber, wie weit dieser
blaue Spin von der Realität entfernt sei: „Gesundheitspolitik, die
vielfältige Lebensrealitäten ernst nimmt, ist nicht ‚woke‘, sondern
lebensrettend. Aber dieser Vorwurf zeigt beispielhaft, dass der
Kulturkampf gegen LGBTIQ+ Personen bewusst gesteuert und vor allem
von der FPÖ inszeniert ist: In den letzten drei Jahren brauchten sie
im Schnitt an fünf bis sechs Tagen pro Woche Themen wie Gendern oder
trans* in den Fokus – 802-Mal in drei Jahren. Lassen wir uns also
nicht ablenken und stellen wir uns den Spaltungsfantasien des blauen
Orban-Fanclubs entgegen. Denn jeder Mensch in Österreich hat ein
sicheres und selbstbestimmtes Leben verdient – unabhängig davon, wer
wir sind und wen wir lieben!“ (Schluss) ls