St. Pölten (OTS) – Anlässlich des SPÖ-Landesparteitags und des
Vertrauensverlustes von
10 Prozentpunkten für den SPÖ-Spitzenkandidaten unter den eigens
ausgewählten Delegierten hat die Grüne Klubobfrau Helga Krismer eine
klare Botschaft: „In der SPÖ Niederösterreich herrscht offenkundig
Chaos. Die SPÖ beschäftigt sich seit Monaten ausschließlich mit sich
selbst, statt für die Menschen da zu sein – das sehen wir leider
tagtäglich im Gesundheitschaos 2040+“.
Die SPÖ sitzt in der Landesregierung, stellt mit Landesrätin Eva
Prischl die politisch Verantwortliche für das Rettungswesen – und
trägt alle Entscheidungen zum Schwarz-Blau-Roten-Gesundheitschaos
2040+ mit, samt Schließung von elf Notarztstützpunkten. Gleichzeitig
versucht die SPÖ in den Regionen den Eindruck zu erwecken, sie kämpfe
gegen genau jene Entscheidungen, die sie selbst gefällt hat.
„Schluss mit diesem falschen Spiel auf dem Rücken der Menschen in
Niederösterreich! Die SPÖ stimmt aus ihrem Elfenbeinturm in St.
Pölten dem Gesundheitschaos 2040+ zu, trägt auch die Schließung der
elf Notarztstützpunkte mit – und verteilt jetzt in den Regionen
Beruhigungspillen“, so Krismer. Sie appelliert: „Schluss mit dem
Wahlkampftheater – hackelt’s was!“
Grüne sind einzige Warnstimme – seit dem ersten Tag
Während ÖVP, FPÖ, SPÖ und NEOS im Gleichschritt das
Gesundheitschaos 2040+ beschlossen haben – haben die Grünen NÖ dies
von Beginn an abgelehnt. Bereits vor mehr als einem Jahr war, so
Helga Krismer, absehbar: „Dies ist ein Schwarz-Blau-Rotes
Gesundheitschaos, das die Gesundheit der Menschen auf’s Spiel setzt.
Zum Beispiel, in dem die SPÖ-Landesrätin ein konkretes Datum für die
Schließung von elf Notarztstützpunkten nennt, ohne auch nur einen
Fingerzeig an einem Aufbau gleichwertiger Strukturen zu arbeiten. Wir
Grüne sind seit dem ersten Tag die einzige Warnstimme. Wir Grüne
kämpfen für ein Niederösterreich, in dem jeder Mensch – egal, ob in
der Stadt oder in der entlegensten Region – rasch, sicher und gut
medizinisch versorgt wird.“, schließt Helga Krismer.