Wien (OTS) – „Die heutige Rede von Leonore Gewessler war ein grüner
Offenbarungseid. Der Ausbau erneuerbarer Energien und Klimaschutz
waren bestenfalls Randthemen, während neue Steuerfantasien nach
Vermögens- und Erbschaftssteuern im Zentrum standen. Die Bevölkerung
durch immer neue Steuern zu belasten, ist den Grünen offenbar
wichtiger als der Umwelt- und Klimaschutz. Dieser Prioritätenwechsel
der Grünen ändert allerdings nichts daran, dass wir als Volkspartei
standhaft bleiben: Mit uns wird es keine Vermögens- und
Erbschaftssteuern geben. Jeder dahingehende Versuch wurde von unserem
Bundeskanzler Christian Stocker erfolgreich abgewendet und das wird
auch in Zukunft so bleiben. Die Grünen waren vielleicht früher eine
Kraft für Umwelt- und Klimaschutz. Mittlerweile stehen die Grünen
aber lediglich für eine Sozialpolitik von ganz Linksaußen, grünen
Postenschacher und neue Steuerbelastungen für die Bevölkerung“,
reagiert der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, auf die
heutige Rede der Parteichefin der Grünen, Leonore Gewessler.
„Wenn die Grünen es mit dem Klimaschutz ernst meinen, sollten sie
das EABG nicht länger blockieren. Gerade bei dem Ausbau erneuerbarer
Energien ist es wichtig, möglichst rasch eine vernünftige Lösung zu
finden – gute und effektive Maßnahmen hierfür liegen schon lange auf
dem Tisch. Gerade die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass es nicht
egal ist, woher wir unsere Energie beziehen. Eine möglichst
unabhängige Energieversorgung sicherzustellen, ist dabei nicht nur im
Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes, sondern auch im Sinne der
nationalen Sicherheit“, so Marchetti abschließend.