St. Pölten (OTS) – „Der Landesrechnungshof ist das Gremium, das uns
als Landtag
offensteht, um genau hinzusehen und Empfehlungen zu erhalten, wie man
besser werden kann. Ich frage mich: Wer kann da dagegen sein? Die
Antwort ist überraschend und fast skurril: Die Grünen in
Niederösterreich wehren sich jetzt gegen die Prüfung der ecoplus
Alpin durch den Landesrechnungshof mit Händen und Füßen. Man hat das
Gefühl, dass man als Grüne im Land aktuell einfach dagegen sein
möchte – wie bei so vielen Themen in letzter Zeit. Etwa bei der
Standortentscheidung für das neue Klinikum Weinviertel Süd-West, wo
eine hochkarätige Gruppe an Fachleuten eine klare Empfehlung
abgegeben hat. Die Grünen in Niederösterreich glauben den Expertinnen
und Experten nicht und vermuten, dass etwas nicht mit rechten Dingen
zugegangen ist“, so Klubobmann Kurt Hackl, der weiter betont: „Heute
haben sie kein Vertrauen in den Landesrechnungshof. Man fragt sich,
was als Nächstes kommt. Stellt Klubobfrau Krismer den Klimawandel
infrage, um eine billige Schlagzeile zu erhaschen? Die Grünen laufen
in NÖ mit Vollgas in ein Eck, wo man ansonsten nur Schwurbler und
Weltverschwörer findet.“
Suchen die Grünen einen Grund, um das Schließen von Lackenhof zu
fordern?
„An der heutigen Debatte erkennt man: Augenscheinlich hat
Klubobfrau Krismer nur im Sinn, einen Grund zu finden, um das
Zusperren von Lackenhof lautstark zu fordern. Vor Gericht hat sie
verloren, als sie nach Gründen dafür gesucht hat. Zu Niederösterreich
gehört Skifahren, die Bergbahnen, der Alpintourismus – im Winter wie
im Sommer. Wir wollen Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Lebensqualität
auch in den alpinen Regionen sichern. Deshalb stehen wir hinter
unseren Bergbahnen. Denn: Ohne Lift – kein Tourismus. Ohne Tourismus
– keine Arbeitsplätze. Ohne Arbeitsplätze – stirbt die Region“, so
Klubobmann Hackl.
Die ecoplus Alpin ist ein wichtiges
Regionalentwicklungsinstrument für das Land
„Wir schreiben seit 15 Jahren Erfolgsgeschichten mit der ecoplus
Alpin in den niederösterreichischen Bergen. Dieser Zeitpunkt ist
deshalb der richtige Anlass, Konzepte und Strategien genau zu
hinterfragen – um daraus Rückschlüsse für die zukünftige Entwicklung
zu ziehen. Dazu soll auch die umfassende Expertise des Rechnungshofes
in diesen Prozess einfließen. Die ecoplus Alpin ist für das Land
Niederösterreich ein wichtiges Regionalentwicklungsinstrument, um
Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen, um gegen die
Abwanderung zu kämpfen und um Tourismusziele anzubieten, die weit
über die Landesgrenzen bekannt sind“, so Klubobmann Hackl.