Wien (OTS) – Das Safavi Impact Institute präsentiert in der Wiener
Wirtschaftskammer im Beisein von Integrationsministerin Claudia Bauer
spannende Zahlen zu ukrainischen vertriebenen Frauen zwischen
Qualifikation und Integration. Vier Jahre nach Kriegsbeginn ist fast
jede Zweite bereits erwerbstätig. Viele der für die Studie befragten
Ukrainerinnen wollen dem Land, das sie aufgenommen hat, etwas
zurückgeben.
Die private Wiener Institution nimmt sich im Gegensatz zu anderen
Organisationen seit 2023 gezielt hochqualifizierten Vertriebenen – 84
Prozent von ihnen haben einen Hochschulabschluss mit Bachelor oder
Master – durch spezialisierte Sprachprogramme, Karriereberatung,
Mentoring und psychologische Unterstützung an. Mit Erfolg: Denn nicht
nur Deutsch ist der Integrationsschlüssel für den Arbeitsmarkt.
Durch das teils noch schlummernden Fachkräfte-Know-how könnte der
heimische Wirtschaftsstandort dauerhaft gestärkt werden. Die
Jobchancen sind vielfältig. So sind oftmals in ihrer Heimat Ukraine
ausgebildete Ärztinnen hier in der Warteschleife, obwohl im
medizinischen Bereich Personal fehlt. Es gibt jedenfalls großes
Potenzial, beträgt doch der weibliche Anteil unter den aktuell mehr
als 94.000 in Österreich lebenden ukrainischen Staatsangehörigen
knapp 61 Prozent.
Das Gründer-Ehepaar Francesco und Imelda Safavi zu seiner
Motivation: “Wir glauben fest an die großen Entwicklungsmöglichkeiten
von Ukrainerinnen in Österreich. Durch die Integration von
Ukrainerinnen wollen wir einen Mehrwert für das Gastland Österreich
schaffen.”
Unterstützung für die Initiative gibt von Martin Heimhilcher,
Obmann der Sparte Information und Consulting Wien. „Der heimische
Arbeitsmarkt steht weiterhin vor dem Problem eines strukturellen
Fachkräftemangel. So können wir vorhandenes Potenzial sichtbar
machen“, betont der Spartenobmann. Und Gerhard Komarek, Spartenobmann
Gewerbe und Handwerk ergänzt: „Ziel dieser Veranstaltung ist es, die
Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen zu verbessern,
um den heimischen Arbeitsmarkt zukunftsfit zu machen.“
Presseeinladung zur Fachkonferenz am Montag, 1. Juni 2026, 9 Uhr,
Wirtschaftskammer Wien,
Straße der Wiener Wirtschaft, 1020 Wien – Saal 5