Wien (OTS) – Die neuen Zahlen der ORF/API-Studie zeigen klar: Social
Media ist für
viele Kinder längst zur gesundheitsschädlichen Sucht geworden. 74
Prozent aller Kinder haben einen problematischen Social-Media-Konsum.
Die Folgen sind Schlafstörungen, Einsamkeit und Depressionen.
„Wegsehen ist keine Option“, stellt SPÖ-Jugendsprecher Paul Stich
klar. „Die Social-Media-Plattformen schützen unsere Kinder nicht,
also müssen wir unsere Kinder vor den Social-Media-Plattformen
schützen.“ ****
Die Plattformen hätten im Jugendschutz nicht ausreichend
geliefert. „Den Konzernen geht es um Profite auf Kosten der Menschen.
Sie verdienen mit Sucht“, bringt es Stich auf den Punkt. „Instagram,
TikTok & Co brauchen Regeln und Ordnung. Wir schaffen sie für unsere
Kinder“, so Stich. Daher führt die Bundesregierung ein Social-Media-
Verbot unter 14 ein. Die Verantwortung dürfe nicht auf Eltern und
Pädagog:innen abgewälzt werden. „Unser Social-Media-Verbot schützt
Kinder vor Konzernen, die an ihrer Sucht verdienen. Kinder haben ein
Recht auf Schlaf, echte Beziehungen und Schutz vor Sucht und Gewalt“,
so Stich. Das sehen im Übrigen nicht nur die Erwachsenen so: Laut
Studie wollen zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen selbst ein
solches Verbot – weil sie selbst genau wissen, dass es ihnen schadet.
Während die Bundesregierung Maßnahmen für die Sicherheit unserer
Kinder setzt, spricht sich die FPÖ gegen das Social-Media-Verbot aus.
„Wenn Konzerne unsere Kinder an Handy-Bildschirme fesseln, dann nennt
die FPÖ das ‚Freiheit‘. Wenn Social Media unsere Kinder krank macht,
dann nennt die FPÖ das ‚Gesundheit‘. Wenn wir unsere Kinder schützen
wollen, dann nennt die FPÖ das ‚Verbot‘. Die FPÖ sollte ehrlich sein
und zugeben, dass sie der Schutz unserer Kinder nicht interessiert.“
(Schluss) mf/bj