Wien (OTS) – Als „tickende Zeitbombe und fundamentale Bedrohung für
die Identität
und Zukunft unseres Landes“ bezeichnete heute FPÖ-Bundesparteiobmann
und Klubobmann NAbg. Herbert Kickl den massiven Anstieg bei den
Einbürgerungen im Vorjahr. Zehn Jahre nach dem völligen
Kontrollverlust an den Grenzen und dem von den Systemparteien
verursachten Asyl-Tsunami drohe Österreich nun die logische
Konsequenz: Die massenhafte Verleihung der Staatsbürgerschaft an
jene, die damals illegal ins Land gekommen seien.
Für Kickl sei klar: „Was wir hier erleben, ist der Versuch, den
historischen Rechtsbruch von 2015 im Nachhinein zu legalisieren. Dem
damaligen Asyl-Tsunami soll jetzt ein Staatsbürgerschafts-Tsunami
folgen, mit dem unsere Heimat und unsere Identität endgültig
weggespült werden. Die österreichische Staatsbürgerschaft ist unser
wertvollstes Gut und kein Ramschartikel, den man jedem nachwirft, der
es über die Grenze geschafft hat. Diese ‚Staatsbürgerschafts-Walze‘
ist ein Verrat an den Österreichern, die zurecht erwarten, dass ihre
Regierung die eigene Heimat schützt und nicht verscherbelt!“
Die Verantwortung für diese Entwicklung liege für den FPÖ-Chef
bei der schwarz-rot-pinken Verlierer-Koalition und ihren Vorgängern.
„Zehn Jahre lang hat die Regierung geschlafen und das Problem der
illegalen Masseneinwanderung ignoriert. Jetzt, wo die Konsequenzen
für jeden sichtbar werden, versucht insbesondere die ÖVP, sich aus
der Verantwortung zu stehlen und den schwarzen Peter den
Landeshauptleuten zuzuschieben. Es ist an Scheinheiligkeit nicht zu
überbieten, wenn dieselben Parteien, die auf Bundesebene die Gesetze
für diese Masseneinbürgerungen geschaffen haben, nun in den Ländern
Krokodilstränen weinen. Es ist unerträglich, dass unsere
Landeshauptleute zu Vollstreckern dieser verfehlten Wiener
Willkommenspolitik gemacht werden sollen. Aber die Menschen sind
nicht dumm, sie durchschauen dieses falsche Spiel“, so Kickl, der
auch darauf pocht, dass aus einem Asylwerber nie ein österreichischer
Staatsbürger werden soll, denn: „Asyl ist Schutz auf Zeit. Ein
Vermischen mit der regulären Migration darf es nicht geben.“
Abschließend formulierte der freiheitliche Bundesparteiobmann
eine klare Forderung: „Dieser Einbürgerungs-Wahnsinn muss sofort
gestoppt werden! Als Sofortmaßnahme fordern wir eine Verschärfung der
Gesetze und die Anhebung der Wartefrist für eine Einbürgerung von
zehn auf mindestens 15 Jahre. Damit verhindern wir, dass die
Völkerwanderer von 2015 jetzt automatisch zu Staatsbürgern werden. Es
braucht endlich eine Politik, die den Schutz unserer Heimat an die
erste Stelle setzt. Es braucht die Festung Österreich, um unsere
soziale Sicherheit, unsere Kultur und unsere Identität zu bewahren.“