Wien (OTS) – Wie vergangene Woche öffentlich wurde, drohen den
österreichischen
Universitäten Milliardenkürzungen . Diese Woche demonstrieren
Studierendenvertreter_innen, die Rektorate, das Universitätspersonal
und die solidarische Zivilgesellschaft in ganz Österreich gegen die
Pläne der Bundesregierung. Gefordert wird eine Absicherung des
Universitätsbudgets, um massive Einschränkungen im Lehrbetrieb,
Personalabbau und neue Platzbeschränkungen zu verhindern.
Bevor die Hochschulen am Donnerstag in Graz, Linz, Salzburg und
Klagenfurt auf die Straße gehen, startet die Protestwelle am Mittwoch
mit einer Großdemonstration am Wiener Ring, veranstaltet von der
Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) und der
Universitätenkonferenz (uniko).
Zwtl.: Startkundgebung vor der Universität Wien
Um 13:00 startet die Kundgebung vor dem Hauptgebäude der
Universität Wien an der Wiener Ringstraße (Universitätsring 1). Schon
zuvor werden Delegationen der TU Wien, der mdw sowie der MedUni über
den Ring zum Hauptgebäude ziehen. Um 13:30 starten dann die
Redebeiträge vor dem Hauptgebäude in folgender Reihenfolge:
1. Selina Wienerroither, Viktoria Kudrna, Umut Ovat (ÖH Vorsitzteam)
2. Sebastian Schütze (Rektor Universität Wien)
3. Conmion Dlabaja und Florian Hart (NUWISS & Uni Wien Unterbau)
4. Sigrid Stagl (Wissenschafterin des Jahres 2024, WU)
5. Bianca Nageler (Vorsitz ÖH Uni Wien)
Von 12:30 bis 13:30 Uhr wird es die Möglichkeit für Fotos,
Videobeiträge und Interviews mit allen teilnehmenden Universitäts-
und ÖH-Vertreter_innen geben. Medienvertreter_innen können sich an
die Presse-Kontaktpersonen vor Ort wenden (siehe unten). Bei der Rede
von Rektor Sebastian Schütze vor dem Hauptgebäude werden Rektor_innen
aus ganz Österreich gemeinsam auf der Bühne vertreten sein.
Zwtl.: Demozug über das Wissenschaftsministerium zum Ballhausplatz
Zwischen 14:00 und 14:30 Uhr wird sich der Demonstrationszug,
angeführt von den Rektor_innen und der österreichischen
Hochschüler_innenschaft, über die Schottengasse, die Bankgasse und
den Minoritenplatz 3 (Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und
Forschung) in Richtung Ballhausplatz in Bewegung setzen (Mehr Infos
zur Route) . Bei hohem Andrang führt eine Ausweichroute über die
Herrengasse und die Schauflergasse zum Ballhausplatz, wo die Masse
zwischen 15:30 und 16:00 eintreffen wird.
Zwtl.: Schlusskundgebung vor dem Bundeskanzleramt
Das Großdemo schließt mit weiteren Redebeiträgen vor dem
Bundeskanzleramt:
1. Brigitte Hütter (Präsidentin uniko, Kunstuni Linz)
2. Stefan Krammer (Senatsvorsitzendenkonferenz, Uni Wien)
3. Simon Weber (ÖH WU) & Alex Weger (HTU)
4. Vertreter_in Betriebsratskonferenz (BrVK)
5. Astrid Kramreiter (HTU Wien)
Nach der Kundgebung findet zwischen 16:30 und 18:00 Uhr ein
musikalischer Ausklang vor dem Bundeskanzleramt statt. Zu hören sein
werden die Wiener Künstler_innen Annkathi Koi und Flieda .
Zwtl.: Zusammenfassung
– Startkundgebung mit Redebeiträgen vor der Uni Wien, 13:30-14:30
– Demozug über BMFWF zum Ballhausplatz, 14:30-15:30
– Schlusskundgebung am Ballhausplatz, 15:30-16:30
– Musikalischer Ausklang am Ballhausplatz, 16:30-18:00
Zwtl.: Presse-Kontaktpersonen
– Bianca Ivan (ÖH, 0676 8885 2221)
– Pepe Loibner (ÖH, 0664 579 5776)
– Daniela Kittner (uniko, 0664 1103665)
Zwtl.: Demonstrationen in anderen Bundesländern
– Graz: Donnerstag 28.05, 14:00 Uhr, Wilhelm-Fischer-Allee
– Linz: Donnerstag 28.05, 16:00 Uhr, Hauptplatz
– Salzburg: Donnerstag 28.05, 14:00 Uhr, Kapitelplatz
– Klagenfurt: Donnerstag, 28.05, 10:00 Uhr, Uni-Vorplatz
Zitate
“ Bei den Universitäten zu kürzen ist zukunftsvergessen und
schadet der ganzen Gesellschaft. Wir fordern von der Bundesregierung
ein unmissverständliches Bekenntnis zu ausfinanzierten Universitäten
und eine klare Absage an die Kürzungspläne. Bei der Bildung zu sparen
ist immer eine schlechte Idee ” – ÖH Vorsitzteam.
„ Klimakrise und Energiewende, ein weltweiter
Technologiewettbewerb, KI und Robotik, die Digitalisierung fast aller
Lebensbereiche: Wissenschaft und Forschung sind so wichtig wie selten
zuvor, um unsere Lebensgrundlagen und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu
erhalten. Bei den Universitäten zu kürzen bedeutet, unsere
Lebensgrundlagen zu unterminieren und den nächsten Generationen
Bildungschancen zu nehmen “ – Brigitte Hütter, uniko.