Wien (OTS) – Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) zeigt sich
erschüttert über
den tätlichen Angriff auf zwei Mitglieder der ÖCV-Verbindung
Rudolfina Wien am Rande des Pennälertags des Mittelschüler-Kartell-
Verbands (MKV) in Innsbruck. Die beiden Couleurstudenten wurden
zunächst verbal attackiert, beraubt und anschließend körperlich
angegriffen. Beide wurden ernsthaft verletzt und mussten im
Krankenhaus behandelt werden.
Laut Zeugenaussagen sollen die Täter dabei „Antifa“ gerufen
haben. „Wer junge Menschen allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu
einer katholischen Studentenverbindung attackiert, überschreitet jede
Grenze des demokratischen und zivilisierten Umgangs“, erklärt ÖCV-
Präsident Andre Stecher. Der Angriff sei unprovoziert erfolgt und
reihe sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle gegen Couleurstudenten
und katholische Verbindungen ein.
„Wir erleben seit Jahren ein zunehmend aggressives
gesellschaftliches Klima, in dem Gewalt gegen Andersdenkende von
manchen relativiert oder stillschweigend toleriert wird –
insbesondere dann, wenn sich diese Gewalt gegen konservative oder
katholische Gruppen richtet“, so Stecher.
Der ÖCV erwarte sich eine konsequente strafrechtliche Verfolgung
der Täter sowie eine klare Haltung der Zivilgesellschaft gegen
politischen Extremismus jeder Art. „Meinungspluralismus und
friedliches Zusammenleben enden dort, wo Einschüchterung und
körperliche Gewalt beginnen. Wer politische Gegner attackiert, greift
letztlich die demokratische Kultur insgesamt an“, betont Stecher.